Kelmis - Bahnviadukt bei Moresnet: Konferenzen und Wanderungen

Bahnviadukt bei Moresnet: Konferenzen und Wanderungen

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Mit vier historischen Konferenzen und Wanderungen soll der Geschichte der Brücke und der Menschen gedacht werden, die beim Bau ihr Leben gelassen haben. Foto: Alexander Barth

Kelmis. Das imposante Bahnviadukt bei Moresnet im belgischen Göhltal ist eine sichtbare Spur des Ersten Weltkrieges in unserer Region.

Seit 100 Jahren durchquert es das Dorf bei Kelmis, nachdem die Bahnstrecke nach Tongeren unter Beteiligung von Zwangsarbeitern als Entlastungsstrecke gebaut wurde, weil die Bahnstrecke Aachen-Herbesthal, die eigentlich zur Versorgung der Front in Flandern dienen sollte, völlig überlastet war.

Am kommenden Wochenende soll der Geschichte der Brücke und der Menschen gedacht werden, die beim Bau ihr Leben gelassen haben.

Am Samstag finden vier historische Konferenzen im Gemeindesaal „Au Viaduc“, Rue du Viaduc, 4850 Moresnet, statt: die Geschichte des Viadukts (13 Uhr), die Rolle der russischen Gefangenen (14 Uhr), der Schienenknotenpunkt der Linien 39 und 39b (15 Uhr), die Rolle der Eisenbahner in der Schlacht um Lüttich und im Weltkrieg 14-18 (16 Uhr).

Ab 14 Uhr werden am Samstag geführte Wanderungen auf den ehemaligen Eisenbahnlinien angeboten. Am Sonntag kann von 9 bis 16 Uhr ausnahmsweise die Brücke begangen werden (Reservierung und Start im Festzelt).

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