Bonn/Bornheim - Autounfall nach Scheidung: Anklage wegen fahrlässiger Tötung

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Autounfall nach Scheidung: Anklage wegen fahrlässiger Tötung

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Bonn/Bornheim. Drei Stunden nach seiner Scheidung hat im Januar ein betrunkener 34-Jähriger in Bornheim bei Bonn mit seinem Wagen einen Unfall gebaut, bei dem ein Rollerfahrer starb. Die Bonner Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen den Mann erhoben.

Sie wirft ihm fahrlässige Tötung, Unfallflucht und Trunkenheitsfahrt vor. Auch muss sich der geschiedene Mann, der viele Monate zuvor seine von ihm getrennt lebende Frau terrorisiert hatte, wegen des Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz verantworten, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Nach dem Scheidungstermin im Januar hatte sich der Mann stark alkoholisiert ans Steuer seines Wagens gesetzt. In einer Kurve geriet er auf die Gegenfahrbahn, stieß gegen die Leitplanke, schleuderte durch die Luft und traf den Rollerfahrer. Nur leicht verletzt stieg er aus und versuchte, zu Fuß zu fliehen. Der Prozess soll Ende August beginnen.
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