Staukarte

Automatensprenger scheiterten an moderner Technik

Von: Claudia Schweda
Letzte Aktualisierung:
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In der Region ist es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Geldautomaten-Sprengungen gekommen. Im Raum Heinsberg scheiterten Diebe erstmals an einem mit einer Farbkartusche gesicherten Automaten. Foto: Ralf Roeger

Kreis Heinsberg/Düsseldorf. Im Kreis Heinsberg hat eine niederländische Bande nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums vorige Woche in zwei aufeinanderfolgenden Nächten versucht drei Bankautomaten zu sprengen - und ist drei Mal gescheitert.

„Das zeigt, wie wirkungsvoll der Einsatz von neuer Sicherheitstechnik ist“ , teilte Innenminister Ralf Jäger am Mittwoch mit. Die örtliche Polizeibehörde des Kreises Heinsberg hatte die Öffentlichkeit nur über eine versuchte Sprengung im Vorraum einer Sparkassen-Filiale in Übach-Palenberg in der Nacht zum 4. März informiert. Nach Angaben des Innenministeriums ereigneten sich die weiteren Versuche in derselben Nacht in Waldfeucht ebenfalls in einer Sparkassen-Filiale und eine Nacht zuvor in Selfkant-Süsterseel in einer Geschäftsstelle der Volksbank.

Die Täter sind damit in zwei Nächten drei Mal leer ausgegangen. Bereits seit längerem hat der Minister im Dialog mit Geldinstituten angeregt, die alten Geräte zu verschrotten und Geldautomaten mit neuer Technik anzuschaffen. So soll den Diebesbanden der Anreiz genommen werden, über die Grenze zu kommen. Der Kreis Heinsberg ist für den Minister nun ein gutes Beispiel: In Süsterseel stand eine neue Geldautomaten-Generation, die sich nicht mehr aufhebeln lässt, damit kein Gas mehr eingeleitet werden kann. In Waldfeucht war der Geldautomat so ausgestattet, dass sich das eingeleitete Gas nicht entzünden ließ. Und in Übach-Palenberg war das Geld nach der Sprengung durch Farbpatronen unbrauchbar gemacht worden

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