Auto überschlägt sich auf A4: 39-Jährige schwer verletzt

Von: Marc Heckert
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Nach dem Unfall bildete sich auf der A4 ein kilometerlanger Stau. Symbolfoto: Franziska Kaufmann/dpa

Düren/Eschweiler/Alsdorf. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 4 bei Düren ist am Montagnachmittag eine 39-jährige Autofahrerin aus Alsdorf schwer verletzt worden. Sie war mit ihrem Wagen gegen das Heck eines Lastwagens gefahren, anschließend prallte ihr Auto gegen die Betontrennwand zwischen den Fahrbahnen und überschlug sich. Die Autobahn musste für gut anderthalb Stunden gesperrt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.06 Uhr hinter der Auffahrt Düren in der Nähe des Parkplatzes Rurscholle in Fahrtrichtung Aachen. Nach dem Aufprall blieb der Honda der Alsdorferin auf dem Dach liegen, der Sattelzug kam einige Hundert Meter dahinter auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Rettungskräfte befreiten die schwer verletzte Frau aus dem Fahrzeug. Sie wurde am Unfallort ärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft eines Sprechers der zuständigen Autobahnpolizei Köln hatte sie alleine in ihrem Fahrzeug gesessen.

Zur Ursache des Unfall gab es am Tag nach dem Unfall widersprüchliche Angaben. Die ermittelnden Beamten vor Ort hielten nach Angaben des Polizeisprechers fest, dass der Wagen der 39-Jährigen „ungebremst“ gegen den Auflieger des Sattelzuges geprallt sei. Demgegenüber gab ein Zeuge vor Ort an, die Fahrerin habe Spanngurten ausweichen wollen, die auf der Fahrbahn gelegen hätten.

Alle drei westwärts führenden Spuren der A4 mussten für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt werden. Auf der vielbefahrenen Ost-West-Achse zwischen Köln und Aachen bildete sich im nachmittäglichen Berufsverkehr sofort ein kilometerlanger Stau.

Nach gut einer halben Stunde, gegen 16.45 Uhr, konnte die Autobahnpolizei zunächst die Standspur öffnen, um die wartenden Fahrer an der Unfallstelle vorbeizuführen. Ab 17.16 Uhr floss der Verkehr dann auch über die rechte Fahrspur ab. Die beiden linken Fahrstreifen blieben gesperrt, bis der angeforderte Abschleppwagen das verunglückte Auto abtransportiert hatte. Um 17.45 Uhr konnten die Einsatzkräfte dann endgültig abrücken, alle Spuren waren wieder befahrbar.

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