Ausschreibung gewonnen: DB Regio betreibt Euregiobahn bis 2020

Von: red
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Die Euregiobahn auf dem Burtscheider Viadukt. Bild: Nahverkehr Rheinland

Köln. Die Regionalbahn 20 - besser bekannt als Euregiobahn - wird auch bis 2020 von der DB Regio betrieben. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung des Nahverkehr Rheinland (NVR) durch.

Der Vergabeausschuss des NVR beschloss die Vergabe des Betriebs an die DB Regio AG auf ihrer vergangenen Sitzung. Die neue Lizenzierung soll bis zum Dezember 2020 dauern und ist gültig sobald das Widerspruchsrecht der Mitbewerber verstrichen ist. Der Vertrag beinhaltet eine einjährige Verlängerungs- und Abbestelloption. Grund für die kurze Vertragslaufzeit ist die geplante Elektrifizierung der Strecke.

Die Euregiobahn legt im Jahr rund 1,5 Millionen Kilometer zurück und wird täglich von rund 15.600 Fahrgästen benutzt. Sie verkehrt von Düren und Stolberg über Aachen und Herzogenrath bis nach Eschweiler-St.Jöris. Bald soll die Strecke von St.Jöris bis Stolberg zum sogenannten „Ringschluss“ verbunden werden.

Die Verbindung von Herzogenrath nach Heerlen soll wegfallen, dafür wird die Strecke mit einem Pendelverkehr ergänzt. Ab 2018 wird auf dieser Strecke der neue Maastricht-Aachen-Express über Heerlen verkehren.

„Ausschlaggebend für die Vergabe der Betriebsleistungen an die DB Regio war, dass diese das wirtschaftlich günstigste Angebotes abgegeben hat. Trotz der Tatsache, dass wir mit dem Ablauf des Vergabeverfahrens und dem Ergebnis zufrieden sein können, wird sich die Finanzierungssituation des Nahverkehr Rheinland aufgrund nicht ausreichender Mittelausstattung weiter verschärfen", bewertete der Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) und des NVR, Heiko Sedlaczek, den Vertragsabschluss und die Situation des Unternehmens. Er hatte bereits mehrfach vor einer Unterfinanzierung des Nahverkehrs in der Region gewarnt.

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