Sittard - Ausländerverbot: Coffeshop-Inhaber droht mit Millionenklage

Ausländerverbot: Coffeshop-Inhaber droht mit Millionenklage

Von: red
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Coffeshop
Seit 2016 dürfen Ausländer in der niederländischen Gemeinde Sittard-Geleen keine Coffeshops mehr besuchen. Foto: dpa

Sittard. Seit Juni 2016 sind Coffeshops im niederländischen Sittard-Geleen für Ausländer tabu. Wegen ausbleibender Einnahmen droht nun ein Eigentümer der Gemeinde mit einer Millionenklage und stellt ihr sogar ein Ultimatum.

Wie das niederländische Nachrichtenportal „1limburg“ berichtet, gebe der Inhaber der beiden Coffeshops „Skunk" und „Relax", Peter Hendriks, der Gemeinde bis zum 14. Juni 2017 Zeit zu reagieren, andererseits plane er, vor Gericht zu ziehen.

Seitdem er kein Haschisch mehr an Ausländer verkaufen darf, seien die Besucherzahlen um ganze 70 Prozent gesunken, wie er dem Portal sagte. Vorher seien es vor allem Deutsche und Belgier gewesen die seine Shops aufsuchten.

Vor allem ärgere ihn, dass der Bürgermeister vor der Einführung des Verbots nicht mit ihm darüber gesprochen hatte. In Absprache mit der Gemeinde ist Hendriks bereits 2014 mit zwei seiner Coffeeshops aus dem Innenstadtbereich in die Nähe des Bahnhofs gezogen, was nach eigenen Angaben mit hohen Kosten verbunden war.

Mit dem Verkaufsverbot an Ausländer kommen nun massive Einnahmeneinbußen hinzu. Dagegen will er jetzt vorgehen.

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