„Ausbruch von Gewalt“ im Hambacher Forst

Von: red
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Im Hambacher Forst leben seit 2012 Aktivisten, die die Rodung des Hambacher Forsts verhindern wollen. Foto: Carsten Rose

Merzenich. Bei der erneuten Räumung von Barrikaden im Hambacher Forst ist es nach Angaben der Aachener Polizei „teils zu massiven Straftaten“ gekommen. Polizisten seien mit Feuerwerkskörpern und Einsatzfahrzeuge mit Flaschen beworfen worden.

Ein Mann habe öffentlich zu Straftaten aufgerufen, eine an eine Barrikade gekettete Aktivistin Widerstand gegen Vollstreckungbeamte geleistet. Zudem seien Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung geschrieben worden. Fünf Menschen seien festgenommen worden.

Die Polizei rechtfertigte den Einsatz mit dem Freiräumen von Rettungswegen. Unbekannte hätten sie zuvor mit Gehölz, Stacheldraht und Metallstangen verbarrikadiert. Polizeipräsident Dirk Weinspach erklärte am Dienstagabend, er verurteile „einen derartigen Ausbruch von Gewalt“, bei dem „neben Mitarbeitern von RWE und Polizeibeamten auch Rettungskräfte angegriffen wurden“.

Im Hambacher Forst leben seit 2012 Aktivisten, die die Rodung des Hambacher Forsts verhindern wollen.

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