Auffahrunfall mit Schwerverletzten: A4 stundenlang gesperrt

Von: heck
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Die Autobahn 4 ist am Mittwochabend nach einem schweren Unfall bei Kerpen in Richtung Aachen gesperrt worden. Symbolfoto: dpa Foto: Malte Christians/dpa

Köln/Kerpen. Bei einem schweren Unfall an einem Stauende auf der Autobahn 4 am Mittwochabend sind drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Autobahn war zwischen den Autobahnkreuzen Köln-West und Kerpen in Richtung Aachen für mehrere Stunden voll gesperrt, im gesamten Kölner Südwesten brach der Verkehr zeitweise zusammen.

Wie die Autobahnpolizei Frechen mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen kurz nach 17 Uhr vor dem Kreuz Kerpen. Dort hatte sich im dichten Berufsverkehr ein mehrere Kilometer langer Rückstau gebildet, vor dem zwei Lastwagen auf der Höhe von Osthorrem noch rechtzeitig zum Stehen gekommen waren.

Ein nachfolgender Kleintransporter konnte jedoch entweder auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitg bremsen oder wurde von zwei nachfolgenden Lastwagen gerammt und auf die stehenden Lastwagen geschoben. Die fünf Fahrzeuge verkeilten sich ineinander, die beiden Insassen des zusammengequetschten Transporters wurden dabei im Wagen eingeklemmt. Der genaue Unfallhergang war zunächst noch nicht klar.

Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot am Unfallort, auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Die Autobahn musste ab dem Kreuz Köln-West in Richtung Heerlen/Aachen für rund drei Stunden komplett gesperrt werden.

Erst um 18.20 Uhr konnte der Fahrer und um 18.40 Uhr auch der Beifahrer des Kleintransporters aus dem Auto befreit werden. Beide wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Einer der Fahrer der beiden Lastwagen, ein 58-Jähriger, erlitt leichte Verletzungen.

Um 20 Uhr konnte schließlich die erste Fahrspur der Autobahn wieder freigegeben werden. Zu dieser Zeit hatte der Stau rund 25 Kilometer Länge erreicht. Auch die Umleitungen im Südwesten von Köln waren restlos überlastet, zumal nach der Zweitliga-Partie des 1. FC Köln gegen den Karlsruher SC Tausende von Fußballfans auf die bereits verstopften Straßen strömten.

Nach Angaben der Autobahnpolizei Frechen sollte die Bergung der Fahrzeugwracks bis Donnerstagmorgen andauern. Der Verkehr werde bis auf weiteres einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, hieß es.

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