Köln - Art Cologne mit Warhol, Rauch und Hrdlicka am Start

Art Cologne mit Warhol, Rauch und Hrdlicka am Start

Von: dpa
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Art Cologne in Köln
Eine Frau schaut sich am Dienstag (20.04.2010) in Köln auf der Messe Art Cologne das Bild "Die Kontrolle" von Neo Rauch auf dem Stand der Galerie Eigen&Art aus Berlin an. Bei dem 44. Internationalen Kunstmarkt Art Cologne in Köln werden von diesem Mittwoch an Werke der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst gezeigt - Skulpturen, Gemälde, Arbeiten auf Papier, Fotografien oder Videos. Foto: dpa

Köln. Mit Gegenwartskunst und Werken der klassischen Moderne ist am Mittwoch die Art Cologne 2010 an den Start gegangen. Knapp 200 Galeristen aus 23 Ländern zeigen Skulpturen, Gemälde, Fotografien, Installationen oder Videos.

Bis Sonntag sollen Werke etwa von Expressionist Ernst Ludwig Kirchner, von Pablo Picasso oder Pop-Art-Künstler Andy Warhol für Millionen-Summen einen Käufer finden. Unter den Zeitgenossen gehören Arbeiten von Nagel-Künstler Günther Uecker oder Großformatiges von Neo Rauch zu den Highlights. Die Art Cologne ist die älteste und eine der bedeutendsten Kunstmessen der Welt.

Das teuerste Werk auf dem 44. Internationalen Kunstmarkt am Rhein ist die „Sitzende junge Frau” von Edvard Munch von 1916, die für 9,5 Millionen Euro angeboten wird. Die Galeristen präsentieren zudem Papierarbeiten von Gustav Klimt und Egon Schiele, Ölbilder von Oskar Kokoschka, Max Pechstein oder Erich Heckel und zeigen viele Skulpturen, so auch vom Ende 2009 gestorbenen Bildhauer Alfred Hrdlicka.

Ebenso zeigen viele unbekannte Jung-Talente fünf Tage lang ihre Objekte in Köln. Bei den Newcomern können Kunstliebhaber nach Worten von Art-Cologne-Direktor Daniel Hug auch schon ab 500 Euro fündig werden. Der Künstler-Nachwuchs und junge Galeristen erhalten traditionell ihre eigenen Flächen zur Selbstdarstellung. Dabei steht der „Circus Hein” des dänischen Künstlers Jeppe Hein im Fokus, mit einer Mini-Manege und artistischem Personal.

Auch der Kunsthandel spürt die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Viele Galerien melden laut Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen Umsatzeinbrüche. Die starke Präsenz auf der Art Cologne 2010 zeige aber, dass es wirtschaftlich „irgendwie geht”.

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