Architekturwettbewerb ausgeschrieben: Hörsaalzentrum der RWTH dabei

Von: ddp-nrw
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RWTH in Aachen wird Elite-Universität
Die Technische Hochschule Aachen ist seit 2008 deutsche Elite-Universität. Foto: dpa

Düsseldorf. Die Landesregierung hat für acht geplante öffentliche Bauten jeweils einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben - unter anderem für den Neubau des Hörsaalzentrums an der RWTH.

Dafür stellt sie insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung, wie Bauminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Montag in Düsseldorf mitteilte. Das Land NRW wolle beim Bau von öffentlichen Gebäuden seine Vorbildfunktion erfüllen und fördere daher gezielt Architekturwettbewerbe. Von solchen Wettbewerben gingen positive Signale an die Architekten, Ingenieure und die ge­samte Bauwirtschaft aus.

Bei den geplanten acht öffentlichen Bauten handelt es sich den Angaben zufolge um den Neubau eines Hörsaalzentrums der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen, den Neubau eines Institutsgebäudes der Fachhochschule Aachen, einen Ideenwettbewerb zum Forumsbereich der Ruhr-Universität in Bochum, den Neubau des Fachhochschul-Campus in Düsseldorf-Derendorf, der Erweiterung des Polizeipräsidiums in Düsseldorf, den Neubau der Bibliothek für die Uni Duisburg-Essen, den Neubau von Instituten für die Deutsche Sporthochschule in Köln sowie den Neubau eines Justizzentrums in Herne.

Alle geplanten Bauprojekte seien „stadtgestalterisch bedeutsam und sol­len mit einer hohen ästhetischen und funktionalen Qualität realisiert werden”, erläuterte Lienenkämper. Die Wettbewerbsteilnehmer müssten den Einsatz alternativer Energien besonders berücksichtigen.

Die Architekturwettbewerbe werden den Angaben zufolge deutschlandweit durch die Nieder­lassungen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW ausgeschrieben. Die Zuschüsse gewährt das Bauministerium im Rahmen der Landesini­tiative StadtBauKultur aus Mitteln für die baupolitischen Ziele des Lan­des. Im vergangenen Jahr hatte das Land sechs Wettbewerbe geför­dert.
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