Anzüglicher Chat: Lehrer verliert Beamtenstatus

Von: red
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Aachen. Ein Lehrer, der über soziale Netzwerke mit einer 16-jährigen Schülerin privat chattet und dabei explizit sein sexuelles Inte­resse an dem Mädchen zum Ausdruck bringt, darf aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden.

Das Verwaltungsgericht Aachen gab damit der Bezirksregierung Köln Recht, die das Dienstverhältnis mit dem Lehrer auf Probe beendet hatte.

Der 40-Jährige hatte über Monate privaten Kontakt mit einer seiner Schülerinnen und sie schließlich gebeten, mit ihm sexuell zu verkehren. Die Schülerin hatte sich daraufhin an die Schulleitung gewandt.

Das Gericht sah im Verhalten des Lehrers ein gravierendes Dienstvergehen, das den Kernbereich der Dienstpflichten eines Lehrers betreffe und selbst bei Beamten auf Lebenszeit regelmäßig die Entlassung rechtfertige. Der Lehrer hielt die Entlassung für unverhältnismäßig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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