Anlagebetrug: Kontendaten beim Anwalt

Von: wos
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Aachen. Im Prozess um millionenfachen Anlagebetrug aus der Aachener JVA heraus hat am Freitag erstmals ein Ermittlungsbeamter ausgesagt.

Der Polizist (49) hatte auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Mitte 2008 die Kanzleien und Privatwohnungen zweier Anwälte und die Zelle des Hauptangeklagte Ludger W. (55), der in der Aachener JVA wegen Betruges einsitzt, durchsuchen lassen.

Insbesondere bei Anwalt Michael P. (50), erklärte der Zeuge vor dem Landgericht Aachen, habe man zahlreiche Kontendaten gefunden, die mit den Anlagegeschäften zu tun hatten.

P. habe in seiner Vernehmung angegeben, er habe im Auftrag von Ludger W. Kontakt zu Anlagehändlern, beispielsweise dem mitangeklagten Brüderpaar S., aufgenommen und das eingehende Geld gegen Provision verwaltet. Zur Skepsis habe es keinen Anlass gegeben.

Der Aachener Anwalt Rainer D. (48) habe angegeben, ausstehende Honorare bekommen zu haben. Der Prozess geht am Dienstag weiter.
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