Krefeld/Wegberg - Angeklagte nicht sicher identifiziert

Angeklagte nicht sicher identifiziert

Von: mib
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Krefeld/Wegberg. Im Prozess um den Mord an der früheren Bankprokuristin Beate S. (75) hat das Landgericht Krefeld mitgeteilt, dass die Vorwürfe gegen das Ehepaar Birgit und Stefan K. möglicherweise anders eingeschätzt werden.

Stefan K. (43) könnte demnach wegen Anstiftung zum Mord verurteilt werden, nicht wegen Mordes. Ein Anstifter wird jedoch bestraft wie der Täter selbst - Hristo I. muss sich dafür auf der Anklagebank verantworten.

Anders bei Birgit K. (41): Die Richterin nannte „Nichtanzeige eines Verbrechens” und „Begünstigung” als mögliche Straftaten - Höchststrafen: jeweils fünf Jahre. Zuvor hatte der Haftrichter von den getrennten Vernehmungen des Paares aus Wegberg nach der Festnahme berichtet. Beide hätten sich kühl und emotionslos gezeigt.

Stefan K. gestand, den Zuhälter Hristo I. damit beauftragt zu haben, „das Problem zu beseitigen”. Zwar habe er nie von Tötung gesprochen - doch dass dies die „Lösung” war, sei klar gewesen. Birgit K. sagte aus, ihr Mann habe vom Tod der reichen Witwe gesprochen. Doch das habe sie nicht ernst genommen und nach der Tat geschwiegen, um „Unheil von der Familie abzuwenden”.

Eine Zeugin, die am Tatabend verdächtige Männer vor der Wohnung von Beate S. gesehen hatte, konnte die auf der Anklagebank sitzenden nicht sicher identifizieren.

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