Andreas Bornemann feiert sein Debüt bei „Time 2 Talk”

Von: Holger Richter
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Gruppenbild ohne Dame: Bernd Büttgens (links) und Achim Kaiser (rechts) begrüßen zum ersten „Time 2 Talk” des Jahres Matthias Lehmann, Jürgen Seeberger, Chris Ehlen, Andreas Bornemann und Stephan van der Kooi (von links). Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Zwei Fragen bekomme er derzeit am häufigsten gestellt, berichtete Alemannias neuer Sportdirektor Andreas Bornemann am Donnerstagabend im Saalbau Rothe Erde: ob er in Aachen gut angekommen sei, und ob er den zum Saisonende auslaufenden Vertrag des Trainers verlängern möchte, oder nicht.

Das war natürlich auch bei „Time 2 Talk”, der Alemannia-Gesprächsrunde der „Nachrichten” nicht anders, und der Manager hatte für die beiden Moderatoren Bernd Büttgens und Achim Kaiser sowie für die vielen hundert Zuschauer im Saal zwei klare Antworten parat: Erstens habe er in der kurzen Zeit seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn viele positive Eindrücke vom Verein und der Mannschaft sammeln können.

Und zweitens: „Ich würde die Planungen für die kommende Saison gerne gemeinsam mit dem Trainer Jürgen Seeberger angehen.”

Seeberger selbst konnte auf dieses Vertragsangebot allerdings nicht direkt mit einem Handschlag annehmen, denn die Moderatoren hatten das erste „Time 2 Talk” des neuen Jahres in drei Runden aufgeteilt, und der neue Sportdirektor wurde den Alemannia-Fans zum krönenden Abschluss der Gesprächsrunde präsentiert.

Zuvor hatten der Projektleiter Stadionbau bei der Alemannia, Stephan van der Kooi, und der Leiter des Besuchermanagement für das neue Stadion, Chris Ehlen, über den Stand der Bauarbeiten am neuen Tivoli informiert, bevor Trainer Jürgen Seeberger und Mannschaftskapitän Matthias Lehmann einen Blick auf den Rückrundenauftakt am Sonntag gegen Wehen-Wiesbaden im Speziellen und auf die komplette Rückrunde im Allgemeinen warfen.

In Sachen Stadionneubau sei die Alemannia weitestgehend im Zeitplan, beruhigte Stephan van der Kooi die Fans. Der Frost habe nur bei einigen Erd- oder Betonarbeiten zu Verzögerungen geführt. „Die Arbeiten am Dach derzeit laufen planmäßig”, so der Projektleiter Stadionbau, „Ende April wird es fertig sein, dann gehen wir in den Innenausbau.”

Kein Angstgegner

Ende April wissen auch Trainer Jürgen Seeberger und Matthias Lehmann, ob der Alemannia der Start in die Rückrunde gelungen ist. Bange war Seeberger vor dem Auftakt am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden jedenfalls schon am Donnerstag nicht.

Obwohl sein Team ausgerechnet in Wiesbaden Ende September nach einer 0:1-Pleite aus dem Pokal ausgeschieden war, denkt Seeberger nicht, dass Wehen sein Angstgegner sei.

„Quatsch, es liegt an uns, ob wir das Spiel gewinnen”, sagte der 43-Jährige, denn „wir haben die bessere Mannschaft”. Auch Kapitän Matthias Lehmann glaubt an einen erfolgreichen Start in die Rückrunde: „Ich hoffe, dass wir aus den ersten drei Spielen in Wiesbaden sowie daheim gegen Rostock und Nürnberg neun Punkte holen. Ich wäre aber auch mit sieben zufrieden”, gab sich der Kapitän optimistisch.

Lehmanns Vertrag am Tivoli läuft im Sommer übrigens ebenso wie der seines Trainers aus. Doch bis er mit Sportdirektor Bornemann über einen neuen Vertrag verhandeln kann, muss sich der 25-Jährige noch etwas gedulden, denn: „Ich möchte die wichtigste Personalie, nämlich die des Trainers, zunächst abschließen, bevor ich mich an die auslaufenden Spielerverträge mache”, sagte Andreas Bornemann.

Und obwohl zu einer Vertragsverlängerung immer zwei gehören, hofft Bornemann auf eine zeitnahe Entscheidung, denn: „Ich habe in meinen Gesprächen mit Jürgen Seeberger festgestellt, dass er richtig Lust hat, hier weiterzuarbeiten.”
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