Aachen/Düsseldorf - Am Mittwoch gibt es in NRW wieder Warnstreiks

Am Mittwoch gibt es in NRW wieder Warnstreiks

Von: dapd-nrw
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Warnstreiks
Am kommenden Mittwoch (21. März) wird Nordrhein-Westfalen erneut von einer landesweiten Streikwelle des öffentlichen Dienstes erfasst. Foto: dpa

Aachen/Düsseldorf. Am kommenden Mittwoch (21. März) wird Nordrhein-Westfalen erneut von einer landesweiten Streikwelle des öffentlichen Dienstes erfasst. Die Warnstreiks würden nach den Arbeitsniederlegungen der vergangenen Woche ausgeweitet, sagte der stellvertretende ver.di-Landesleiter Uli Dettmann am Freitag in Düsseldorf.

An der ersten Warnstreikwelle hatten sich 55.000 Beschäftigte beteiligt, vor allem der Öffentliche Personennahverkehr war zum Erliegen gekommen.

ver.di geht davon aus, dass der Personennahverkehr auch am kommenden Mittwoch wieder in den Ballungsgebieten massiv gestört wird. Darüber hinaus sind unter anderem städtische Kitas, Müllabfuhr, Sparkassen, kommunale Krankenhäuser und Altenheime betroffen. In Köln, Dortmund, Duisburg und Bielefeld sind regionale Kundgebungen mit mehreren Zehntausend Menschen geplant. In Köln soll auch der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske sprechen.

Einer ZDF-Umfrage zufolge unterstützen rund 60 Prozent der Bevölkerung die Forderung der Gewerkschaften bei den laufenden Tarifverhandlungen, erklärte ver.di. „Wir bitten um Verständnis, dass ein Streik im öffentlichen Dienst nicht ohne Einschränkungen möglich ist”, so Dettmann. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber nannte der ver-di-Vertreter „unerträglich”.

ver.di fordert für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommune eine Entgelt- und Besoldungserhöhung von 6,5 Prozent für zwölf Monate. Als soziale Komponente soll die Erhöhung mindestens 200 Euro monatlich betragen. Außerdem will die Gewerkschaft, dass Auszubildende unbefristet übernommen und die Ausbildungsvergütung um 100 Euro erhöht werden. In NRW sind rund 577.000 Beschäftigte von dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst betroffen.

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