Alles möglich bei der Messe mit Wohlfühlambiente

Von: Angela Delonge
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Talk zum Start der 30. Euregio Wirtschaftsschau auf dem CHIO-Gelände in Aachen: Andreas Müller (von links), Geschäftsführer des Zeitungsverlags Aachen, Norbert Hermanns, Gründer der Euregio Messen GmbH, und Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung und der Aachener Nachrichten. Foto: Andreas Steindl
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Gespräche im Loft: Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), mit seiner Ehefrau Hildegard und Sparkassen-Vorstandsvorsitzendem Hubert Herpers (rechts). Foto: Andreas Steindl
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Bester Dinge: Der Aachener Gastronom Alwin Fiebus (links) und Manfred Piana, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Aachen-Düren-Köln. Foto: Andreas Steindl
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Auto-Experten: Johannes Kunsmann (links) von der Vertriebsdirektion Rheinland der Mercedes Benz AG stand Manfred Kistermann Rede und Antwort. Foto: Andreas Steindl
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Auto-Experten: Johannes Kunsmann (links) von der Vertriebsdirektion Rheinland der Mercedes Benz AG stand Manfred Kistermann Rede und Antwort. Foto: Andreas Steindl
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70 Titelseiten aus 70 Jahren Aachener Zeitung können die Besucher der Wirtschaftsschau im Eingangsbereich sehen. Foto: Andreas Steindl
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450 Gäste folgten am Freitagabend der Einladung zur Euregio Wirtschaftsschau. Foto: Andreas Steindl
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Es gab viel zu sehen – und auch zu hören. Foto: Andreas Steindl
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Darf‘s ein Glas Hugo sein? Foto: Andreas Steindl

Aachen. Alles ist möglich. So könnte das Motto der 30. Euregio Wirtschaftsschau lauten, die am Freitagmittag auf dem Aachener CHIO-Gelände offiziell eröffnet wurde. Beim VIP-Abend gab es dann viel zu sehen, zu hören und einiges zu schmunzeln.

Zum Beispiel, als Bernd Mathieu in seiner Begrüßungsansprache androhte, dass man sich nun auf drei bis vier Stunden Interviews und Gespräche einzustellen habe. Kleiner Scherz. Denn als der Chefredakteur von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten 30 Minuten lang gemeinsam mit alten und neuen Akteuren in Vergangenheit und Zukunft der Wirtschaftsschau abtauchte, war das kurzweilig und interessant.

Die Frage, warum die traditionsreiche Wirtschaftsschau ab sofort unter der Flagge des Zeitungsverlags Aachen stattfindet, war dabei nur eines von vielen Themen. Ende vergangenen Jahres war die Mehrheit der von Norbert Hermanns gegründeten Euregio Messen GmbH an den Zeitungsverlag übergegangen. Und natürlich musste sich Hermanns als einer der erfolgreichsten Aachener Unternehmer von Bernd Mathieu die Frage gefallen lassen, wo denn daran „der Haken“ sei. Ein solches Unternehmen zu verkaufen und dann noch an ein Medienhaus: Das passe doch irgendwie nicht zusammen.

„Ich finde, die Euregio GmbH passt perfekt zum Medienhaus“, parierte Hermanns. Die Grundidee sei doch ziemlich ähnlich: Neuigkeiten vorzustellen und Menschen zusammenzubringen. Das sehe er als ideale Kombination, daran gebe es keinen „Haken“. Die „Euregio“ sei in seinem ganz auf Immobilien ausgerichteten Unternehmen immer mehr zum „Exoten“ geworden. Als Hermanns dann erzählte, wie der „Exot“ 1986 mit sieben Zelten auf 6000 Quadratmetern unter widrigsten Umständen geboren wurde, gab es tatsächlich viel zu lachen. Ein Orkan mit Windstärke zwölf am Eröffnungstag hatte die Zelte vom Platz gefegt, und die Aachener Nachrichten hatten getitelt: „Aussteller sehen Katastrophe!“

Die sieht Andreas Müller, Geschäftsführer des Zeitungsverlags Aachen, keineswegs. Im Gegenteil, das Motto der Zukunft für die Wirtschaftsschau lautet: „Alles bleibt beim Neuen“. Laut Müller ein Synonym für die zahlreichen Veränderungen, die der Zeitungsverlag seinem neuen Kind hat angedeihen lassen. Da ist zum Beispiel die großzügig und edel gestaltete Eingangshalle, das „Loft“, in dem die aktuellsten Trends fürs Wohnen und Einrichten zu sehen und zu fühlen sind.

Aber auch im Rahmenprogramm der Wirtschaftsschau wird es hochwertig: zum Beispiel mit drei abendlichen Kulturveranstaltungen. „Wir wollen die Themen schärfer fokussieren und mehr Menschen mobilisieren“, sagte Andreas Müller. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es dem Zeitungsverlag gelingen werde, die gute, alte Euregio Wirtschaftsschau weiterzuentwickeln und auszubauen. Der Grund? Ganz einfach, sagt Müller: „Wir schaffen das, weil wir in der Lage sind, Menschen zusammenzubringen.“

Für die Aachener Zeitung gilt das seit 70 Jahren. Am 6. März 1946 gegründet, bringt sie Menschen zusammen und begleitet sie durch die Zeitläufte. Eindrucksvoll dokumentiert das eine Ausstellung im Eingangsbereich der Wirtschaftsschau. 70 ausgewählte Titelseiten der Aachener Zeitung zeigen den Wandel der Zeit in Politik, Sport und Kultur. Was immer war und bleibt, ist die ausgewählte Information. Premiere ist die heutige Geburtstagszeitung: Zum ersten Mal gibt es die Aachener Zeitung in einer Sonntagsausgabe.

Im „Loft“ haben Ausstatter und Aussteller aus der Region das nötige Wohlfühlambiente geschaffen. Der Familienbetrieb Bau- und Wohndesign Krings aus Gangelt zeigt, wie schön sich Küche anfühlen kann und präsentiert eine neue Schreinerküche mit „Superabzugshaube“. Stefan Krings und Johanna Krings-Klee sagen: „Wir wollen zurück zu Produkten, mit denen man gerne lebt.“ Wie wichtig dabei der Werkstoff Holz ist, weiß Jürgen Scherf vom Holzfachhandel Scherf in Simmerath: „Ob Böden, Türen, Fenster oder Möbel – ohne Holz geht auch im modernen Wohnen gar nichts.“ Und stehen die Möbel, muss die Musik her. Die kommt heute aus winzigen Speichern und soll kabellos ohne 20 Fernbedienungen im Raum erklingen. Auch dafür gibt es Premiumprodukte wie den „Playtable“, berichtet Christian Thies vom Hifi- und TV-Studio Schiffer in Herzogenrath.

Premium und Zukunft zugleich ist auch die neue Mercedes-E-Klasse, die am Freitagabend exklusiv für die Gäste der Euregio Wirtschaftsschau enthüllt wurde – gut einen Monat vor dem offiziellen Deutschlandstart. Manfred Kistermann, Autoexperte aus der Redaktion des Zeitungsverlags, und Johannes Kunsmann von der Vertriebsdirektion Rheinland der Mercedes Benz AG, berichteten von den Vorzügen der „intelligentesten Limousine der Welt“: ausweichen, überholen, Geschwindigkeit und Abstand halten und sogar im Parkhaus einparken – alles ist möglich, und zwar ganz von alleine.

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