Aktivisten dringen in Tagebau Garzweiler ein

Von: gego
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Garzweiler
Tagebau Garzweiler: Am Montag sind hier mehrere Aktivisten in den Tagebau eingedrungen. Foto: Oliver Berg/dpa

Erkelenz/Aachen. Obwohl sich die Protestcamps im Rheinischen Braunkohlerevier weiter leeren, sind die Protestaktionen noch nicht beendet. Wie die Aachener Polizei am Montagmittag auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, drangen am frühen Morgen sechs Aktivisten in den Tagebau Garzweiler ein und ketteten sich an Förderanlagen.

Die Situation habe schnell bereinigt werden können, erklärte Polizeisprecherin Petra Wienen, die Aktivisten seien vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

Etwas später, gegen 7 Uhr, habe der RWE-Werkschutz der Polizei dann weitere 16 Aktivisten gemeldet, die ebenfalls in den Tagebau Garzweiler eingedrungen waren. Die Polizei stellte die Gruppe in der Nähe eines Braunkohlebaggers und nahm auch diese 16 Menschen in Gewahrsam.

Der Großeinsatz der Polizei werde bis Dienstag fortgesetzt, teilte Wienen weiter mit. Erst dann gehen die Protesttage im Rheinland nach Ankündigung verschiedener Organisationen und Bündnisse offiziell zu Ende.

Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“, das den Protest maßgeblich mitorganisiert hatte, kündigte per Video an, anlässlich der Weltklimakonferenz in Bonn vom 3. bis 5. November erneut im Rheinischen Revier protestieren zu wollen.

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