Aachenerin stirbt im brennenden Rollstuhl

Von: Robert Esser
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Vergeblicher Einsatz an der Rödgener Straße: Die Feuerwehr fand die Leiche einer Frau in einem ausgebrannten Elektrorollstuhl. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein tragischer Todesfall hat sich am Mittwochabend in Aachen-Eilendorf ereignet: Vermutlich aufgrund eines Defekts im Elektromotor ist eine Frau nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte in ihrem Rollstuhl verbrannt.

Nach dem Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen und der heute vorgenommenen Obduktion handelt es sich bei der Toten um die 44-jährige Wohnungsinhaberin. Zur Brandursache wird weiterhin ermittelt.

Kurz nach 21 Uhr war am Mittwochabend die Feuerwehr alarmiert worden. Zwei Löschzuge - darunter 17 Kräfte der Aachener Berufsfeuerwehr und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eilendorf - wurden zur Roedgener Straße 161 dirigiert.

Dort brachen die Rettungskräfte eine Wohnungstür im 3. Obergeschoss auf. „Im Flur gab es kaum Rauch. Gebrannt hat es offenbar nur in dem Zimmer, in dem wir die leblose Person im Rollstuhl vorfanden”, erklärte Einsatzleiter Max Nüßler. Zu löschen gab es kaum etwas, die Wohnung und der Hausflur wurden entraucht. Vermutlich sei der Brand vom Rollstuhl ausgegangen, aus dem sich das Opfer dann nicht mehr befreien konnte. Ein trotzdem herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Wie lange der Rollstuhl gebrannt hat und wann das Feuer genau ausgebrochen ist, wird von den Brandermittlern und der Polizei untersucht.
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