Berlin/Aachen - Aachener Solarwagen bereit für härtestes Solarrennen der Welt

Aachener Solarwagen bereit für härtestes Solarrennen der Welt

Von: red/dpa
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Ein von Aachener Studenten entwickelte Sonnenwagen fährt am bei einem Pressetermin in Berlin zwischen einer Absperrung hindurch. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin/Aachen. Ein von Studenten aus Aachen entwickelter Solarwagen soll 3000 Kilometer langes Rennen durchs australische Outback fahren. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verabschiedete das deutsche Team am Donnerstag in Berlin in Richtung „World Solar Challenge 2017“.

„Mit nachhaltiger Mobilität, Klimaschutz im Verkehr und der Abkehr von fossilen Kraftstoffen sind Sie ohne jeden Zweifel am Puls der Zeit“, sagte die SPD-Politikerin den Studierenden der RWTH Aachen und der FH Aachen, die zwei Jahre lang an dem Sonnenwagen gearbeitet hatten, der nur mit Solarenergie fährt.

Die Idee soll in einer Aachener Wohngemeinschaft geboren sein - bald arbeiteten rund 40 Studierende an dem Projekt. Heraus kam ein nur 150 Kilogramm schwerer, futuristisch aussehender Wagen voller Solarzellen, der ein einen Katamaran ohne Segel erinnert. Das Rennen in Australien führt die Teilnehmer im Oktober von Darwin nach Adelaide. „Gerade in den Energie- und Umwelttechnologien entstehen die Märkte der Zukunft , sagte Hendricks. Daher habe das Projekt auch eine wirtschafts- und industriepolitische Komponente.

Bei Solarantrieben für Fahrzeugen tut sich derzeit etwas: Kommende Woche will in München das Start-up Sonomotors sein Solarzellenauto Sion offiziell vorstellen und bis 2027 eine sechsstellige Zahl von Fahrzeugen absetzen. Das Fahrzeug kann auch mit Solarzellen aufgeladen werden - zumindest so weit, dass eine Reichweite von 30 Kilometern am Tag möglich sein soll. Die Idee: Das Auto könnte sich beim Parken selbst laden, ohne an Ladesäule oder Steckdose angeschlossen werden zu müssen. Da das Laden über die Sonne aber lange dauert, hat es auch ein Anschluss für die Steckdose.

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