Aachener Jecke sind losgelassen

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Aachen. Der Aachener Rosenmontagszug ist bei eisigen Temperaturen und einigen Sonnenstrahlen gestartet. Mit lautem „Oche Alaaf” (Aachen Alaaf) und guter Laune bahnen sich rund 4000 Jecke unter dem Zepter von Dirk IV. den Weg durch die Innenstadt.

Traditionell verzichten die Aachener auf ein Motto und bekennen sich zur Narrenfreiheit: Erlaubt ist, was gefällt - Hauptsache bunt und warm. Die Organisatoren rechneten wegen des winterlichen Wetters mit 200.000 Zuschauern. Das wären etwas weniger als sonst.

Hippies tanzen zu Musik aus den 70er Jahren mit den Marktfrauen. Igelchen erwachten frühzeitig aus dem Winterschlaf. Wohl dem, der warm eingepackt war und als Bettdecke ging. 40 Fahrzeuge rollen durch die Innenstadt und bringen Lokalkolorit in den Zug.

So etwa mit der Ode an das Kultstadion des Bundesliga-Zweitligisten Alemannia Aachen „Tivoli my love, neues Stadion erste Liebe” hieß es auf einem gelb- schwarzen Wagen. 20 Kapellen heizen den Zuschauern mit heißen Rhythmen an: Rund 60 Prozent sind Show-Bands aus den benachbarten Belgien und den Niederlanden.
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