Aachener Friedenspreisträger kritisiert Sarrazin

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der designierte Aachener Friedenspreisträger Austen P. Brandt hat die Äußerungen von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin als „rassistisches Gedankengut aus der Kolonialzeit” kritisiert.

Schlimm sei auch, dass das, was Sarrazin sage, viele in Deutschland denken würden, meinte der Gründer des Vereins gegen Rassismus „Phoenix” kurz vor Verleihung des Aachener Friedenspreises am Mittwoch. Umso wichtiger sei es, die Thesen des SPD-Mitglieds in der Öffentlichkeit als erste Gegenwehr zum „Alltags-Rassismus” klar zu verurteilen.

In diesem Jahr werden die Duisburger Initiative Phoenix und der peruanische Menschen- und Umweltrechtler Marco Arana mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

„Beide Preisträger stehen für die Achtung der Menschenwürde und die legitime Einklagung der Menschenrechte„, begründete Karl Heinz Otten, Vorsitzender des Aachener Friedenspreises, die mit insgesamt 2000 Euro dotierte Auszeichnung.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert