Aachen - Aachener fälscht Sterbe- und Hochzeitsurkunden

Aachener fälscht Sterbe- und Hochzeitsurkunden

Von: gego
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Aachener Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 43-Jährigen aus Aachen erhoben, der Sterbe-, Hochzeits- und andere Urkunden gefälscht und damit gewerbsmäßig betrogen haben soll.

So soll er über längere Zeit von einer Berufsgenossenschaft eine Hinterbliebenenrente bezogen haben, obwohl seine vermeintlich gestorbene Frau überhaupt nicht existierte. Der Schaden der Genossenschaft lag bei etwa 80.000 Euro.

Ein anderes Mal soll der 43-Jährige Geld von einer Versicherung erhalten haben, weil er angeblich ein Kind überfuhr, das später seinen Verletzungen erlag. Das Kind hatte es jedoch gar nicht gegeben. Laut Anklageschrift entstand der Versicherung ein Schaden von insgesamt 44.000 Euro.

Bereits 2006 hatte sich der Mann mit einem gefälschten Totenschein selbst für tot erklärt und vom Aachener Standesamt tatsächlich auch eine Sterbeurkunde erhalten. Auf dieser Weise entging er vorübergehend einer Gefängnisstrafe wegen Betruges. Als die Urkundenfälschung aufflog, musste er trotzdem ins Gefängnis, aus dem er 2009 entlassen wurde.

Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass der Prozess in Kürze beginnt. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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