Aachener Bundespolizei: Kontrollen nur bei Verdacht

Von: ela
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Aachen. Personenkontrollen durch Beamte der Bundespolizei finden ausschließlich aufgrund fahndungsrelevanter Erkenntnisse statt. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei Aachen am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Ein Fahrgast der Regionalbahn hatte am Mittwochmittag zwischen Eschweiler und Aachen beobachtet, dass Beamte der Bundespolizei seiner Meinung nach „ausschließlich Menschen mit dunkler Hautfarbe ohne Angaben von Gründen“ kontrolliert hatten. Dies hatte den Mann empört, er hatte sich daraufhin an unsere Zeitung gewandt mit der Bitte, „dieses Vorgehen publik zu machen“.

Die Bundespolizei bestätigte die Beobachtung des Mitreisenden, erklärte dazu jedoch: „Wir kontrollieren ausschließlich Personen, nach denen aus verschiedenen Gründen gefahndet wird“, sagte ein Sprecher.

„Momentaufnahme“

Bei der Beobachtung des Bahnreisenden habe es sich möglicherweise um „eine Momentaufnahme aus einem einzigen Waggon“ gehandelt.

Laut Angaben des Bundespolizeisprechers waren in dem Waggon zwei Männer mit Migrationshintergrund kontrolliert und durchsucht worden. Einer von ihnen sei stark alkoholisiert gewesen.

Die Bundespolizei ist für Kontrollen im Rahmen der Grenzsicherung in einem Umkreis von 30 Kilometern zuständig. Fahndungsrelevante Gründe seien hier zum Beispiel terroristische Hintergründe, unerlaubte Einreise, Schleusertätigkeiten, aber auch Taschendiebstahl, so der Sprecher. In diesem Rahmen fänden tägliche Kontrollen statt.

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