Aachener BLB-Leiter abgeordnet

Von: cs
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Aachen. Die Suspendierung des Leiters der Aachener Niederlassung des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) ist vom Verwaltungsgericht Düsseldorf jetzt in einer Eilentscheidung aufgehoben worden.

Der Niederlassungsleiter war im Juli nach einer staatsanwaltschaftlichen Durchsuchung der Aachener Räume wegen Verdachts auf Untreue beim Kauf von Schloss Kellenberg in Jülich-Barmen vorläufig des Dienstes enthoben worden. Auf Anfrage teilte ein Sprecher des BLB in Düsseldorf mit, dass der Aachener Niederlassungsleiter nun für drei Monate zum Dienst in der Zentrale des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW in Düsseldorf abgeordnet sei.

Die Disziplinarkammer des Landesverwaltungsgerichts (LVG) habe keine der beiden Gründe für eine vorläufige Dienstenthebung als gegeben angesehen, sagte Gerd-Ulrich Kapteina, Sprecher und Vorsitzender Richter am LVG. Demnach sei das Ergebnis der Ermittlungen gegen den Mann vollkommen offen. „Mehr als einen Verdacht gibt es nicht. Und der Niederlassungsleiter bestreitet die Vorwürfe”, sagte Kapteina. Also könne nicht die Prognose getroffen werden, dass er voraussichtlich aus dem Beamtenverhältnis entfernt werde.

Zudem habe der BLB nicht nachvollziehbar vorgetragen, dass der Niederlassungsleiter nicht innerhalb des großen Geschäftsbereiches des Landesbetriebs an anderer Stelle angemessen beschäftigt werden könne, ohne die Ermittlungen zu gefährden.

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