Aachener Ausbrecher hatten angeblich schon vor Monaten Waffe

Von: ddp
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<b>Aachen/Berlin.</B> Die beiden Aachener Gefängnisausbrecher Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski hatten angeblich bereits Monate vor ihrer Flucht eine Waffe. Wie die „Bild”-Zeitung berichtet, gestand Heckhoff dies den Ermittlern in einem Verhör, woraufhin die Pistole nahe der Justizvollzugsanstalt gefunden wurde.

Er habe die Waffe samt Munition von einem Justizvollzugsbeamten bekommen, dessen Namen Heckhoff der Zeitung zufolge nicht verraten wollte. Die Ermittler vermuten demnach, dass er sie vom mutmaßlichen Fluchthelfer, einem JVA-Bediensteten, gekauft hat.

Am Fluchtabend, kurz nach Verlassen des Gefängnisses, wo ihnen der JVA-Wärter zwei weitere Waffen ausgehändigt haben soll, warf Heckhoff die Pistole weg.

Die beiden Gefängnisausbrecher Michalski und Heckhoff waren am 26. November von Aachen zunächst nach Köln und von dort ins Ruhrgebiet geflüchtet. Auf ihrer Flucht hatten die beiden bewaffneten Schwerverbrecher insgesamt fünf Menschen zwischenzeitlich als Geiseln genommen.

Am 29. November wurde Heckhoff in Mülheim an der Ruhr festgenommen, am 1. Dezember Michalski in Schermbeck im Kreis Wesel.
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