Aachen-Lichtenbusch: Grenzkontrollen vor G20-Gipfel

Von: mgu
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G20 Personenkontrolle
Die Polizei kontrolliert am Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch Personen aus einem Reisebus. Foto: Ralf Roeger
G20 Helikopter
Im Rahmen der Kontrollen wurden auch Polizeihubschrauber eingesetzt. Foto: Ralf Roeger
G20 Kontrollen
Vom 12. Juni bis zum 11. Juli werden Kontrollen zu den Nachbarstaaten des Schengenraums durchgeführt. Foto: Ralf Roeger
G20 Hund
Spürhunde der Polizei durchsuchten das Gepäck der Reisenden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Am Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch sind am Montag erstmals Grenzkontrollen im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg durchgeführt worden. Rund 75 belgische Polizisten und 25 deutsche kontrollierten vornehmlich die anreisenden Busse, durch die mitunter Drogenhunde geschickt wurden.

Ein deutscher und ein belgischer Polizeihubschrauber kreisten in der Luft. Es sei der Auftakt verstärkter Kontrollen in Aachen, sagte Jens Flören, Sprecher der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.

Die Kontrollen würden bis zum 11. Juli „punktuell“ fortgesetzt und beträfen nicht nur den Grenzübergang, sondern auch Bundesstraßen. Das Bundesinnenministerium hatte vor zwei Wochen angekündigt, dass vom 12. Juni bis zum 11. Juli Kontrollen zu den Nachbarstaaten des Schengenraums durchgeführt werden, um „die Anreise potenzieller Gewalttäter in das Bundesgebiet verhindern und zu einem störungsfreien Verlauf der Veranstaltung beitragen“, wie es in der Mitteilung heißt.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte verstärkte Kontrollen an den Grenzen bereits angekündigt. Beim G20-Gipfel treffen sich die Staats- und Regierungschefs führender Industrie- und Schwellenländer in Hamburg, unter ihnen US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin. Zur Hauptkundgebung gegen das Treffen am 8. Juli werden über 100.000 Demonstranten erwartet.

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