Aachen 2025: Wir sprechen uns in der Zukunft!

Von: red
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Der Zeitungsverlag Aachen wird am Wochenende zur digitalen Kommunikationszentrale. Vorträge und Führungen im Medienhaus an der Dresdener Straße. Foto: Barth, Oprée, Born, NetAachen
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Protagonisten der Kommunikationstechnik und ihre Ideen: Jan-Peter Meyer-Kahlen (Ericsson Eurolab). Foto: Barth, Oprée, Born, NetAachen
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Protagonisten der Kommunikationstechnik und ihre Ideen: Die digitale Aktion „Gib der Region eine Stimme“. Foto: Barth, Oprée, Born, NetAachen
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Protagonisten der Kommunikationstechnik und ihre Ideen: Dirk Gratzel (Precire Technologies).
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Protagonisten der Kommunikationstechnik und ihre Ideen: Moderne NetAachen-Glasfaser.

Aachen. Wenn am kommenden Wochenende die Zukunft ein gutes Stück näher an die Region heranrückt, wird auch der Zeitungsverlag Aachen zur Anlaufstelle für alle Neugierigen und Interessierten – und auch für solche Zeitgenossen, die womöglich mit Skepsis auf die Digitalisierung des Alltags blicken.

Im Rahmen der Initiative „Aachen 2025“ ermöglichen am Freitag, Samstag und Sonntag (23. bis 25. September) Unternehmen, Hochschulen, Forscher und Geschäftsleute einen Eindruck davon, was bei der digitalen Entwicklung Sache ist und sein wird. Das Medienhaus an der Dresdener Straße wird in diesen Tagen zur zentralen Stelle des Themenparks „Kommunizieren“: Auf der Bühne und an Ausstellungsständen dreht sich alles um das Thema Kommunikation der Zukunft.

Mit Vorträgen, Führungen, Diskussionsrunden, praktischen Demonstrationen und erlebbarer Technik sollen Blicke vorausgeworfen und gleichzeitig mögliche Vorbehalte abgebaut werden. Dabei werden zentrale Fragen gestellt – und von Medien- und Technologieexperten beantwortet: Wie verändert sich die Medienkommunikation in den kommenden Jahren? Welche Rolle spielt die Glasfaser für die digitale Zukunft? Brauchen wir eine fünfte Mobilfunk-Generation?

Auch die Mobilität der Zukunft spielt eine Rolle: Bei einer Fahrt mit dem an der RWTH Aachen entwickelten eKart lässt sich nicht nur der Kopf freipusten, auch das energie- und ressourcenschonende „Unterwegssein“ wird hautnah spürbar. Für die Gestaltung des Themenparks „Kommunizieren“ sind neben dem Zeitungsverlag Aachen starke Partner an Bord, die vor allem die technische Seite der Kommunikation im Blick haben – von Hause aus.

Die Digitalexperten von NetAachen stellen am 2025-Wochenende nicht nur die neueste Glasfasertechnik vor. Auch die spannende und – soviel sei verraten – unterhaltsame Aktion „Gib der Region eine Stimme“ wird präsentiert, inklusive Vorstellung eben der typischen Stimme der Region, ermittelt durch moderne Sprachsoftware der jungen und aufstrebenden Aachener Firma Precire Technologies.

Deren Mitgründer Dirk Gratzel hat in den vergangenen Monaten so einiges gelernt über den regionalen „Sprech“. Selbstbewusstsein und Stolz erkennt der Experte für Stimmforschung und -schulung im Zungenschlag der Region: „Sprache ist und bleibt eines der ganz wichtigen Kommunikationsmittel“, sagt Gratzel, „der direkte Austausch wird nicht vergehen, allerdings werden sich die Möglichkeiten von Übermittlung, Einsatz und nicht zuletzt der Analyse noch weiterentwickeln.“ Auch Gratzel wird in einem Vortrag seine Arbeit vorstellen, ebenso wie Norbert Niebert, Vertreter des Ericsson Eurolab.

Seit einem Vierteljahrhundert wird in Herzogenrath an relevanten Innovationen des Global Players Ericsson mitgearbeitet – so sind Eurolab-Leiter Jan-Peter Meyer-Kahlen und seine Mitarbeiter auch an der Entwicklung von Smartphones der neuesten Generation, den sogenannten 5G-Geräten, beteiligt. „Von Herzogenrath aus ist die digitale Welt entscheidend mitgeprägt worden“, sagte Innovationsmanager Niebert kürzlich im Gespräch mit unserer Zeitung. Wie das vor sich geht und was die Zukunft buchstäblich bringt – das ist Teil des Vortragsprogramms am Samstag und Sonntag.

Neben den Entwicklungen in Sachen Infrastruktur spielen am Wochenende im Themenpark „Kommunizieren“ auch die Entwicklungen der Medienbranche mitsamt ihrer verschiedenen Kanäle eine wichtige Rolle. So beleuchtet Bernd Mathieu, Chefredakteur unserer Zeitung, am Samstag ab 13 Uhr in einem Impulsvortrag die Rolle der regionalen Medien für die Demokratie und die Zukunft.

René van Zanten, Direktor des Dutch Journalism Funds, stellt im Anschluss Szenarien für den Journalismus im Jahr 2025 vor. Auch dabei geht es um Kernfragen: Sind Journalisten nur noch Informationssammler und -organisatoren? Wie werden sich die Medien gegenüber selbsternannten Meinungsführern im Internet behaupten? Gelingt es den Medienhäusern, weiterhin relevante, zukunftsfähige Produkte zu generieren? Im Anschluss ist Zeit für Diskussionen.

Dialog und Austausch – Aspekte, auf die Kommunikationsexperte Dirk Gratzel für das gesamte Wochenende setzt: „Wenn die Leute ins Gespräch kommen, Fragen stellen und womöglich auch heiß diskutieren, haben wir alles richtig gemacht.“ Gratzel und die anderen Experten aus der Region geben im Rahmen von „Aachen 2025“ einen Überblick darüber, wie Kommunikation sich in den kommenden Jahren entwickelt. Das Experiment „Gib der Region eine Stimme“ steht dabei für eine spannende und gleichzeitig hoch technisierte Zukunft.

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