72-jährige Frau in Aachen umgebracht

Von: stm
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Haaren. Stundenlang nahmen die Ermittler am Donnerstag den Tatort unter die Lupe. Mit großem Aufgebot machte sich die Spurensicherung ans Werk, nahm Fingerabdrücke, suchte nach verwertbarem DNA-Material, durchwühlte wie in einem Fernsehkrimi auch die Mülltonnen.

Bereits am Mittwochmittag waren Polizei, Rettungswagen und Notarzt an der Kreuzstraße im Stadtteil Haaren vorgefahren. Im Haus mit der Nummer 40 fanden sie eine Leiche vor. Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand, scheint den Ermittlern nun klar: Die Bewohnerin des Einfamilienhauses, eine 72 Jahre alte Frau, ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Robert Deller auf Anfrage unserer Zeitung: „Es gibt deutliche Anzeichen dafür”, so der Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft.

Am Mittwoch hatte sich das noch nicht ganz so klar dargestellt. Zunächst war nach AZ-Informationen offensichtlich, dass die alleinstehende Frau eine Treppe hinuntergestürzt war. Doch nach erster ärztlicher Untersuchung kamen rasch Zweifel auf, ob dieser Sturz tatsächlich als Todesursache in Frage kommen könnte. Spätestens die Obduktion der Leiche brachte die Bestätigung: Die Frau wurde ermordet.

Zu den bisherigen Ermittlungsergebnissen und den möglichen Umständen der Tat - auch zu besagtem Treppensturz - sagte die Staatsanwaltschaft zunächst nichts. Robert Deller verwies in diesem Zusammenhang auf eine Pressemitteilung, die seine Behörde in Kooperation mit der Mordkommission am Freitag veröffentlichen will.

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