28-Jähriger verletzt Ex-Freundin schwer und tötet sich selbst

Von: luk
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Maastricht. Im niederländischen Maastricht hat sich am Sonntag eine Beziehungstragödie abgespielt: Ein 28-jähriger Mann hatte zunächst seine Ex-Freundin mit einem Messer schwer verletzt und dann Selbstmord begangen.

Das Unglück spielte sich nach Informationen von niederländischen Medien in der Wohnung der 26-jährigen Ex-Freundin an der Reijckenborg in der Nähe von Maastricht-De Heeg ab.

Kurz vor der Tat sei wohl auch der neue Freund der 26-Jährigen in der Wohnung gewesen. Diesen schmiss der 28-Jährige bei seinem Eintreffen aus der Wohnung. Der aktuelle Freund alarmierte daraufhin sofort die Polizei. Als die Beamten eintrafen, mussten sie die Wohnungstür aufbrechen, um in die Wohnung zu gelangen. Die Polizisten fanden dort die durch Messerstiche schwer verletzte Frau auf.

Zu diesem Zeitpunkt lebte der Mann noch. Er schnitt sich dann jedoch vor den Augen der Polizisten selber die Kehle durch. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand ist wohl stabil.

Es war der Polizei laut der niederländischen Zeitung „De Limburger” bekannt, dass der 28-Jährige seiner ehemalige Freundin schon seit geraumer Zeit hinterspionierte.

Insgesamt fünf Jahre lang waren die beiden bis zum September letzten Jahres ein Paar gewesen. Im Januar hatte die Frau ihren ehemaligen Lebensgefährten dann wegen Nachstellerei erstmals angezeigt. Dieser war daraufhin von der Polizei verhaftet worden und musste eine Nacht im Gefängnis verbringen. Auch Anfang März meldete sich die 26-jährige Frau erneut bei der Polizei. Von körperlicher Gewalt sei da jedoch keine Rede gewesen.

Noch am Samstag hatte es ein Gespräch zwischen dem 28-Jährigen und dem Vater der verletzten Frau gegeben. Es habe nichts Bedrohliches in der Luft gelegen, zitiert „De Limburger” eine Polizeisprecherin.

Warum der Mann einen Tag später dann doch in die Wohnung seiner Ex-Freundin eindrang, ist noch unklar.
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