26 Keller in Köln nach Wasserrohrbruch überflutet

Von: dapd
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Nach einem Wasserrohrbruch ist in der Nacht zu Freitag eine Straße in Köln überflutet. Der Rohrbruch hat eine Wohnstraße in Köln überflutet. 26 Keller von Häusern liefen voll. Menschen kamen aber nicht zu Schaden, die Wohnungen wurden rechtzeitig evakuiert. Eine Wasserleitung des Versorgungsunternehmens Rheinenergie von etwa 70 Zentimetern Durchmesser war in der Nacht geborsten, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Nachdem die Firma ihre Leitung geschlossen hatte, pumpte die Feuerwehr die Wassermassen ab. Auch Teile einer Ringstraße waren betroffen und für den Autoverkehr gesperrt worden. Foto: dpa

Köln. Das Wasser stand so manchem Kölner bis zum Hals: In der Nacht zu Freitag hat der Bruch einer Hauptwasserleitung zur Überflutung ganzer Straßenzüge in der Domstadt geführt.

Teilweise stand das Wasser 1,80 Meter hoch, Keller liefen bis zur Decke voll, wie die Feuerwehr mitteilte. Menschen kamen nicht zu Schaden, die Wohnungen konnten rechtzeitig evakuiert werden. 26 Häuser waren im Norden der Stadt betroffen. Zudem versanken auch rund 30 Autos in den Wassermassen in Köln-Longerich.

In eine 70 Zentimeter dicke Hauptleitung des Versorgers Rheinenergie war in der Nacht ein zwei Meter langes Loch gebrochen. Warum, war bis zum Nachmittag unbekannt. „Ich kann die Symptome beschreiben, aber leider nicht die Ursache”, sagte Firmensprecher Arnold Sitte am Freitag.

Die Symptome jedenfalls waren unübersehbar: Sitte sprach von „etlichen Tausend Kubikmetern Wasser”, die ausgetreten seien, etwas handfester: „Ungefähr zwei Schwimmbäder voll. Und ich meine keine Swimmingpools.” Bis zum Nachmittag waren die Keller nach dem Einsatz von knapp 70 Feuerwehrleuten leergepumpt. Techniker der Rheinenergie arbeiten bei strömendem Regen am Austausch eines fünf Meter langen Teilstücks des beschädigten Rohrs.

Andere Mitarbeiter des Unternehmens leisten „soziale Erste Hilfe”, wie Sitte es bezeichnete: „Die haben - salopp gesagt - ein Geldköfferchen dabei.” So wolle sich die Rheinenergie um schnelle Opferhilfe bemühen, teilweise auch Unterbringung in Hotelzimmern arrangieren und Kleidungskäufe ermöglichen. „Es gibt Betroffene, die mehr oder weniger nur noch ihr Handy und ihre Unterhose haben”, sagte der Unternehmenssprecher.

Dass in naher Zukunft der nächste Kölner Stadtteil im Wasser versinkt, sei aber äußert unwahrscheinlich, versicherte Sitte: „Das ist wie ein Sechser im Lotto. Also ein negativer.”
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