25. Euregio Wirtschaftsschau: Zwischen Pool und Hebebühne

Von: Christoph Classen
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Farbenfrohe Eröffnung: Euregio-Geschäftsführer Norbert Hermanns beim offiziellen Prozedere mit Bürgermeisterin Margrete Schmeer zum Auftakt der Wirtschaftschau auf dem Bendplatz. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es gibt sicher Einfacheres, als in einer geschichtsbeladenen Stadt wie Aachen Eingang in die Historie zu finden. Und Norbert Hermanns hatte das auch nie geplant.

Dennoch: Die Euregio Wirtschaftsschau kann auf eine nun immerhin 25-jährige Geschichte zurückblicken. Und so steht Hermanns, Geschäftsführer der Euregio Wirtschaftsschau, auf einer Bühne in Halle 11 und eröffnet die 25. Auflage der Veranstaltung. Hermanns erzählt von den Anfängen, von einer spontanen Idee. Sie wussten nicht, ob das Konzept einer Wirtschaftsschau überhaupt funktioniert. 25 Jahre später haben sie längst Gewissheit. „Ich gratuliere Ihnen zum silbernen Jubiläum”, sagt Bürgermeisterin Margrete Schmeer.

Die Euregio Wirtschaftsschau ist wieder da, bis einschließlich 27. März öffnet sie täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Bendplatz an der Kühlwetterstraße ihre Pforten. 450 Aussteller, 1200 Arbeitplätze, 20 Zelte, 80 Stunden Bühnenprogramm und eine Atmosphäre, die sich irgendwo zwischen Jahrmarkt und Leistungsschau bewegt. Ein TV-, Internet- und Fernsehanbieter hat sein Zelt direkt neben einem Gartenmöbel-Hersteller aufgeschlagen, Whirlpools werden nur ein paar Meter entfernt von Hebebühnen beworben und in den Gassen dazwischen riecht es nach Bratwurst und gebrannten Mandeln.

Die Menschen lieben dieses Flair, Jahr für Jahr besuchen bis zu 200.000 die Veranstaltung. Und nach einem Vierteljahrhundert wissen sie, dass sie sich auf die Wirtschaftsschau verlassen können. Die Kontinuität ist eines der zentralen Merkmale der Wirtschaftsschau, aber die Veranstalter ließen darauf nie Stagnation werden. Das Angebot wurde verändert, erweitert, mit neuen Impulsen versehen. Nicht zuletzt deswegen werden die Besucher auch in diesem Jahr wieder in Scharen Richtung Bendplatz strömen.

Norbert Hermanns hat das alles so nicht kommen sehen, aber ihm ist während der offiziellen Eröffnung anzusehen, dass er stolz auf die Entwicklung ist, die die Veranstaltung genommen hat. Und so ist seit Freitag ein Stück Aachener Geschichte auf dem Bendplatz zu sehen. Die Exponate finden sich in 20 großen Zelten.
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