Köln - 20.000 Erzieherinnen zur Demo in Köln erwartet

20.000 Erzieherinnen zur Demo in Köln erwartet

Von: epd
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Wo hin mit den Kleinsten? Die Kita-Streiks gehen weiter. Foto: ddp

Köln. Die Streiks an kommunalen Kindertagesstätten sind auch am Freitag fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di legten rund 3000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter die Arbeit nieder.

Schwerpunkt des Ausstands war der Norden mit Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein. Die Streiks werden auch am Montag fortgesetzt. Mit dem Arbeitskampf wollen die Beschäftigten einen besseren Gesundheitsschutz und mehr Gehalt durchsetzen.

Die Gewerkschaft hat für Montag zu einer Kundgebung in Köln aufgerufen, zu der 20.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden. In Nordrhein-Westfalen rief ver.di Beschäftigte aus Kindertagesstätten und Sozialdiensten in über 70 Städten zu Arbeitsniederlegungen auf.

Am Montagabend sollen die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen für die rund 220.000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter bei Städten und Gemeinden in Fulda fortgesetzt werden. Ver.di-Sprecher Jan Jurczyk sprach von einer „entscheidenden Runde”, bei der ein Durchbruch möglich sei. Dazu müssten die Arbeitgeber aber nicht nur zum Gesundheitsschutz, sondern auch im Bereich der Entgeltordnung „befriedigende Angebote auf den Tisch legen”, sagte er dem epd.

Die Tatsache, dass gleich drei Verhandlungstage vorgesehen seien, zeige, dass beide Seiten ernsthaft um einen Abschluss bemüht seien.

Auf der Kundgebung sollen neben ver.di-Chef Frank Bsirske auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprechen. Als weitere Redner sind der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering, die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, und der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, vorgesehen.
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