13 Jahre nach Mord: Neuer Ermittlungsansatz

Von: ddp
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Grevenbroich. 13 Jahre nach dem Mord an der elfjährigen Claudia R. aus Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen neuen Ermittlungsansatz.

Wie die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch mitteilte, sind bei neuen DNA-Untersuchungen bislang unbekannte Spuren gefunden worden. Möglicherweise könne nun durch einen Gentest der Mörder des Mädchens gefunden werden, sagte Behördensprecher Peter Aldenhoff.

„Es ist erst jetzt durch verfeinerte Untersuchungsmethoden gelungen, diese Spuren sicherzustellen. Sie gehören eindeutig nicht zum Opfer. Daher werden wir jetzt Vergleichsproben von einem bestimmten Personenkreis nehmen”, sagte Aldenhoff. Wie groß dieser Personenkreis sein wird, konnte er nicht sagen.

„Theoretisch ist es denkbar, dass es sich dabei um einen Kreis von Männern handelt, die in der Vergangenheit durch Sexualstraftaten bereits aufgefallen sind.”

Claudia R. war am 11. Mai 1996 in der Nähe ihres Elternhauses in Grevenbroich-Hemmerden verschwunden. Ihre Leiche wurde später auf einem Feldweg in der Nähe von Euskirchen gefunden.

Der Täter hatte sich an dem Mädchen vergangen und anschließend versucht, die Leiche zu verbrennen. Von dem Täter fehlte bislang jede Spur.
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