Düren-Echtz - 125-Kilo-Fliegerbombe in Düren entschärft

125-Kilo-Fliegerbombe in Düren entschärft

Von: de
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foto bombe düren
Die 150 Kilo schwere Splitterbombe, die in Düren für Aufregung gesorgt hat. Foto: R. Roeger

Düren-Echtz. Bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Grundstück an der Weidmühlenstraße in Echtz ist am Samstagmittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das gefährliche Relikt konnte am Nachmittag entschärft werden.

Ein Fachmann vom Kampfmittelräumdienst identifizierte den Sprengkörper als eine etwa 125 Kilogramm schwere Splitterbombe aus amerikanischer Produktion. Eine Entschärfung war offensichtlich möglich.

Die etwa 300 Echtzer Bürgerinnen und Bürger, die im Umkreis von 300 Metern um die Fundstelle wohnen, wurden von Feuerwehrleuten aus Echtz, Mariaweiler und Merken persönlich aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. In der Turnhalle und im Feuerwehrgerätehaus wurden Betreuungsstellen eingerichtet. Rund 100 Personen machten von diesem Angebot Gebrauch. Betreut wurden sie von Einheiten des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes. Einige Personen mussten mit Rettungswagen zu den Betreuungsstellen gebracht werden. Das örtliche Seniorenzentrum war von den Evakuierungsmaßnahmen nicht betroffen.

Die Polizei sperrte die Zufahrtsstraßen zum dem gefährdeten Bereich ab. Um 15.32 Uhr begann ein Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Es dauerte nur etwa 20 Minuten, bis der Zünder herausgeschraubt war und damit die Explosionsgefahr gebannt war.Die Evakuierten konnten wieder in ihre Häuser und Wohnungen.

An dem Einsatz waren rund 40 Feuerwehrkräfte, der Führungsdienst der Dürener Feuerwehr, 15 Kräfte des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes, acht Polizeibeamte, drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes sowie die Bereitschaftsdienste des Städtischen Ordnungsamtes und der Stadtwerk Düren beteiligt.
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