Herzogenrath - Zwölf-Stunden-Aktion: Bahnen ziehen für den guten Zweck

Zwölf-Stunden-Aktion: Bahnen ziehen für den guten Zweck

Von: mabie
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Je mehr, desto besser: Möglichst lange sollen alle beim Zwölf-Stunden-Schwimmen auch diesmal im Becken bleiben. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Genug Platz gibt es noch auf dem Abenteuerspielplatz an der Bergerstraße. Was fehlt, sind Seilverbindungen, damit der im vergangenen Jahr mit großem Tusch eingeweihte Niedrigseilparcours weiter wachsen kann.

Hilfe finanzieller Art naht dabei durch die Aktiven vom Herzogenrather Schwimmverein (HSV), die am Sonntag, 18. Mai, wieder ihr Zwölf-Stunden-Schwimmen anbieten.

Mindestens 100 Teilnehmer

„Wir hoffen auf mindestens 100 Teilnehmer“, sagt Schwimmwart Frank Scheftner. Im vergangenen Jahr waren rund 120 Menschen im Becken. Wer gerne die Laufschuhe schnürt, und Runden um den großen Weiher drehen will, ist beim Event ebenfalls richtig. Renata Nowicka vom HSV freut sich, dass wie im vergangenen Jahr zahlreiche Aktivitäten auch für Nichtschwimmer angeboten werden: „Laufen und Nordic Walking sind auch möglich.“ Abgesehen vom Grundsatz, dass das Wasser von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr ständig in Bewegung sein soll, gibt es kaum Voraussetzungen für diejenigen, die mitmachen wollen. „Einfach anmelden“, rät Frank Scheftner, „auf das Tempo kommt es hier nicht an“. Vielmehr geht es darum, möglichst lange im Wasser zu bleiben und möglichst viele Kilometer zu sammeln.

Hier kommt das Team vom Abenteuerspielplatz Broichbachtal ins Spiel, denn das erschwommene und erlaufene Geld kommt der Erweiterung des Niedrigseilgartens zugute. „Jeder Aktive sucht sich einen oder mehrere Sponsoren, die einen bestimmten Betrag pro Kilometer zurückgelegter Strecke für den guten Zweck stiften“, sagt Frank Scheftner. Auch die ohne Sponsor antretenden Aktiven können sammeln: Sie dürfen sich über 25 Cent freuen, die der HSV pro gelaufenem oder geschwommenem Kilometer auf die Spendensumme legt.

Dieses Konzept funktioniert seit über 20 Jahren und zeigt immer wieder erstaunliche Ergebnisse. Das liegt aber nicht nur an den steigenden Teilnehmerzahlen, sondern auch an höheren Spendensummen pro Kilometer. Satte 17 Jahre alt ist beispielsweise der Rekord beim Zwölf-Stunden-Schwimmen, als ein Niederländer 14 Kilometer geschwommen ist. Eine lange Strecke, die aber immer noch nichts im Vergleich zu dem ist, dem sich die Ehrenamtler bei diesem Event aussetzen. Schon einen Tag vor der Veranstaltung wird mit dem Aufbau begonnen, alle sind am 18. Mai um sechs Uhr, eine Stunde vor dem Startschuss, im Bad, und auch nach der Spendenübergabe ist noch nicht Schluss. Aber die Ergebnisse der vergangenen Aktionen, die immer über der Marke von 2000 Euro lagen, sind den HSVlern jede Mühe wert.

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