Zwei neue Zeuginnen sollen gehört werden

Von: bea
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Herzogenrath/Alsdorf. Die Verhandlung vor dem Schöffengericht hatte witterungsbedingt mit zweistündiger Verspätung begonnen: Im Fall der beiden türkischstämmigen Frauen, die am 23. August 2012 vor dem Herzogenrather Schulzentrum Opfer tätlicher Gewalt geworden waren, ist am Dienstag ohne Urteil vertagt worden.

Nach fast dreistündiger Zeugenvernehmung wartete der Anwalt des männlichen Beschuldigten mit der überraschenden Mitteilung auf, zwei weitere Zeuginnen aus Herzogenrath benennen zu wollen, die noch Erhellendes zum Ausgangspunkt des Streits zwischen den beiden Frauen und einem Pärchen aus Alsdorf aussagen könnten.

Die Auseinandersetzung um eine Sitzbank war entbrannt, die Opfer  waren mit massiven fremdenfeindlichen Beschimpfungen angegangen worden. Die rassistischen Anwürfe gestand die weibliche Angeklagte denn auch ein, während ihr Verlobter keinerlei Aussagen zum Tathergang machte. Im Zuge der sich entwickelnden tätlichen Auseinandersetzung erlitt eines der Opfer, bereits auf dem Boden liegend, einen heftigen Fußtritt gegen den Kopf, den drei Augenzeugen unabhängig voneinander als äußerst brutal schilderten.

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