Zuschüsse an Vereine nicht zum Nulltarif

Von: ehg
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Würselen. Einstimmig hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Zuschüsse an die Vereine für die Reinigung der Umkleide- und Jugendkommunikationsräume in Höhe von 35.000 Euro noch ein weiteres Jahr lang auszuzahlen. Jedoch nicht zum Nulltarif.

So soll auf Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Stefan Mix doch der 2013er-Betrag sieben Jahre lang so umgelegt werden, dass dann nicht mehr nur 35.000, sondern 40.800 Euro eingespart werden müssen.

Vor der besagten Ratssitzung hatten zwei Arbeitsgespräche mit den Vereinen zu dieser Problematik stattgefunden. Doch konnte bisher keine „alternative für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung“ erarbeitet werden. Der Vorschlag der Verwaltung, die Reinigung mit 450 Euro-Kräften durchführen zu lassen, musste auch verworfen werden.

Eine solche Lösung hatte sich angesichts der von den Vereinen angegebenen hohen Reinigungsbedarfe als unwirtschaftlich beziehungsweise nicht realisierbar herausgestellt. Wie die Verwaltung den Rat wissen ließ, befürchte sie, dass ohne ein vernünftiges tragbares Konzept die Reinigung nicht nachhaltig und ordnungsgemäß erfolgen könne.

Dadurch könnten hohe Folgekosten entstehen. Sie schlug deshalb vor, für das Haushaltsjahr 2013 noch einmal 35.000 Euro an die Vereine auszuzahlen. Jedoch mit der Maßgabe, „mit Nachdruck an alternativen, vernünftigen und realisierbaren Lösungen für die kommenden Jahre zu arbeiten“. Ist doch eine weitere Zahlung über 2013 hinaus aus heutiger Sicht der Dinge zumindest mehr als fraglich.

Mit Nachdruck betonte Stefan Mix (SPD): „Wir müssen das Geld einsparen. Wir müssen mit den Vereinen eine Regelung hinbekommen.“ Es müsse ausgelotet werden, „was wir den Vereinen noch zumuten können“, gab der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Karl-Jürgen Schmitz, zu bedenken. UWG-Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich begrüßte es, dass einvernehmlich an die Lösung des Problems herangegangen werde.

Sie könne nur mit einem Schulterschluss von Politik, Verwaltung und Vereinen gefunden werden. Ein Konzept bis spätestens 1. Oktober 2013 vorzulegen, darauf „nagelte“ er alle Beteiligten fest. Dass sowohl der Hallen- als auch der Außensport gerecht zur Kasse gebeten werden, darauf legte FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Carduck Wert.

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