Zusammenarbeit geübt: THW und DRK bereiten sich auf Ernstfall vor

Von: dag
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Gemeinsame Übung: das THW Herzogenrath und die DRK Alsdorf arbeiten Hand in Hand. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf/Herzogenrath. Jetzt gab es eine gemeinsame Übung des Technischen Hilfswerks (THW) OV Herzogenrath und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsverein Alsdorf unterstützt von Helfern einer Betreuungsgruppe der Städteregion Aachen. Geübt wurde auf dem Gelände des DRK OV Alsdorfs.

Die angenommene Lage: Stadt und Umgebung werden regelmäßig von Sprengstoffanschlägen heimgesucht und bedroht. Im angenommenen Szenario geht bei der Polizei ein Notruf ein, dass im Eingangsbereich der Jugendherberge verdächtige Personen beobachtet werden und dass Detonationen zu hören seien. Vor Ort stellt diese fest, dass der Eingangsbereich verschüttet, also versperrt ist, dass mehrere Personen vermisst werden und dass austretende Heizungsgase aus der Klimaanlage die Luft verunreinigen.

Künstlicher Nebel drang aus den Fenstern. Nachdem die Polizei sichergestellt hatte, dass das Gelände frei von Explosiv- und Kampfstoffen ist und eine Abarbeitung ihrerseits aufgrund der hohen Einsatzbelastung nicht möglich ist, wird das THW Herzogenrath und DRK Alsdorf zur Schadensstelle alarmiert.

Für die THWler hieß es nun sich unter Atemschutzgeräten Zugang zu verschaffen, auch über den verbarrikadierten Eingang, die Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten und diese an das DRK zu übergeben.

Die DRKler hatten inzwischen nach ihren Strukturen und Konzepten für Großschadenslagen in der Städteregion Aachen eine Anlaufstelle errichtet, wo sie die Betroffenen registrierten, versorgten und betreuten. All das galt es zu koordinieren. Ziel einer solchen Übung sei es, so DRK-Kreis-Bereitschaftsleiterin Ellen Hansen, „Fähigkeitslücken zu schließen und das Erlernte einsatznah zu üben“.

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