Zum Frauentag Kunstwerke in den Blickpunkt gerückt

Von: Conny Stenzel-Zenner
Letzte Aktualisierung:
11890773.jpg
Die Ausstellung eröffnet: Monika Bergrath (v.l.), Barbara Merkel, Susanne Mix, Janine Hissel mit der von ihnen gestalteten geheimnisvollen Frau mit Schuppenkleid aus CDs. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Würselen. „Wurmweiber“: Das ist eine Kunst-Ausstellung von vier Würselener Frauen. „Tolle Arbeiten. Interessant und so unterschiedlich wie die Frauen“, erklärte Silke Tamm-Kanj, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würselen, bei der Ausstellungseröffnung im Alten Rathaus.

Die vier Künstlerinnen Monika Bergrath, Janine Hissel, Barbara Merkel und Susanne Mix verbindet nicht nur Würselen als Wohnort, sondern auch ihr Engagement bei der Kunstakademie. Anlässlich des Internationalen Frauentages sind die Werke der Künstlerinnen ausgestellt. Dabei zeigt Monika Bergrath Gegenständliches, wie beispielsweise Eisbecher, die zu einem Kunstwerk werden, indem die gelernte Goldschmiedin die Bestimmung der Objekte ändert. Oder Janine Hissel, die ihre Schwerpunkte in der Acrylmalerei, der Kalligrafie, dem Siebdruck und dem Arbeiten mit Stoff und Papier sieht.

Barbara Merkel entwirft Kunststreifen aus Papier, Zeitungen, Bildern und Farbe, bei denen jedes einzelne Papier zum Blickfang wird. Die Grafikerin und freischaffende Künstlerin Susanne Mix stellt Porträts von Persönlichkeiten aus.

Gemeinsam haben die vier Frauen drei Typen von Frauen aus Materialien aus dem Baumarkt und der Küche geschaffen. Da gibt es die Schöne, die Wert auf eine attraktive Erscheinung legt. Es gibt die kämpferische Frau, die einen Schild und Gummischuhe trägt. Und es gibt die geheimnisvolle Frau, die Nixe, die aus CD gestaltet ist. Mit ihrem Schuppenkleid entsteigt sie der Wurm und gibt ihre Geheimnisse preis.

Den Veranstaltern der Ausstellung, der Kulturstiftung, dem Frauenplenum, dem Kulturbüro und der Gleichstellungsbeauftragen, „ist es ein wichtiges Anliegen, Frauen Raum zu geben, um ihre Werke und Arbeiten zu zeigen“, sagte Silke Tamm-Kanj.

Mit Blick auf den Internationalen Frauentag bemerkte sie: „Nach wie vor stehen die Forderungen von Frauen nach Gewaltfreiheit, wirtschaftlicher Unabhängigkeit, Entgeltgleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders an diesem Tag im Mittelpunkt verschiedener Aktionen und Veranstaltungen.“

Noch bis Dienstag, 5. April, ist die Ausstellung im Alten Rathaus, Kaiserstraße 36, zu sehen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert