Zum Ende Polen „schmecken und hören“

Von: ehg
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Pianist Hans-Günter Leuchter begleitet die polnische Sängerin Marry Blaik bei ihren Liedvorträgen. Foto: Karl-Heinz Klinkenberg

Würselen. Mit einem dynamischen Anschlag hat der Pianist Hans-Günter Leuchter im Pfarrheim St. Pius X. den Abschlussabend des Geschichtskreises St. Sebastian zum Thema Polen im Rahmen der Reihe „Die Deutschen und ihre Nachbarn“ eingeläutet. Er interpretierte einige Takte aus dem berühmten „Warschauer Konzert“ von Richard Addinsell.

Brunhilde Pütz verlas einen Gruß der erkrankten Vorsitzenden des Polnisch-Deutschen Freundeskreises Alsdorf, Ursula Etschenberg.

Hubert Wickerath, der Sprecher des Geschichtskreises, begrüßte die Besucher. Erstaunlich war in seinem kurzen Jahresrückblick, welches breite Spektrum bei der Erkundung des östlichen Nachbarlandes behandelt worden war. „Schmecken und Hören“ waren bisher noch zu kurz gekommen, was auf dem Abschlussabend nachgeholt wurde. Von den Helfern des Geschichtskreises wurden Spezialitäten aus polnischen Landen gereicht.

Die polnische Sängerin Marry Blaik trug, begleitet von Hans-Josef Leuchter, Lieder ihres Heimatlandes vor. Auf das „Liebeslied“ des wohl bekanntesten (französisch-)polnischen Komponisten Fréderic Chopin erklang das berühmte „Regentropfen-Prélude“.

Gudrun und Dietrich Hoppe (Herzogenrath) belegten durch ihre ausdrucksstarken Gedicht-Interpretationen, warum die polnische Lyrikerin Wislawa Szymborska in Polen so beliebt ist und mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden ist.

Interessante Gespräche und ein intensiver Austausch untereinander machten den Abend zusätzlich zu einem Erlebnis der anderen Art.

In enger Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft wird in der zweiten Jahreshälfte der westliche Nachbar Frankreich unter den verschiedensten Aspekten erkundet werden.

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