Bardenberg - Zugführer Kaiser: „Brauchen uns über fehlende Arbeit nicht beklagen“

Zugführer Kaiser: „Brauchen uns über fehlende Arbeit nicht beklagen“

Von: ro
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Leitet den Löschzug der Bardenberger Feuerwehr: Stefan Kaiser, der mit seinem Kollegen in 2015 viel zu tun hatte.

Bardenberg. Stefan Kaiser ist der Zugführer des Löschzuges der Bardenberger Feuerwehr. Im Interview berichtet er über das vergangene Jahr und manche Engpässe.

Herr Kaiser, wie intensiv war 2015?

Stefan Kaiser: Obwohl die Einsatzzahlen etwas rückläufig waren, brauchen wir uns über fehlende Arbeit nicht beklagen. 2015 wurden von den aktiven Mitgliedern insgesamt 3706 Dienststunden geleistet. 25 Mal wurden wir zu Einsätzen in Bardenberg und im Stadtgebiet alarmiert. Die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Franz-Josef Mertens kann mit berechtigtem Stolz auf 1623 Dienststunden zurückblicken. Auf der Fachmesse „Interschutz“ in Hannover informierte sich eine Gruppe der Bardenberger Wehr über Neuheiten im Feuerwehrwesen.

Dieses Jahr steht ein Jubiläum der Jugendfeuerwehr an.

Stefan Kaiser: Genau. Nach den Sommerferien, am 27. August, einem Samstag, feiert die Jugendfeuerwehr ihr 30-Jähriges Bestehen im Rahmen eines Tages der Feuerwehr am Gerätehaus. 1986 wurde die Jugendgruppe vom damaligen Löschzugführer Leo Capellmann und dem bis heute tätigen Jugendwart Franz-Josef Mertens ins Leben gerufen. Die Jugendlichen bilden seit drei Jahrzehnten eine wichtige Stütze unseres Löschzuges.

Wie ist es um die Ausrichtung ihres Löschzuges bestellt? Besteht hier Handlungsbedarf?

Stefan Kaiser: Natürlich könnte die Ausrüstung immer besser sein. Zum Glück haben die Vorbereitungen für den dringend nötigen Ersatz des Tanklöschfahrzeuges für den Löschzug begonnen. Der ist immerhin schon 28 Jahre alt. Seit März vergangenen Jahres verfügt der Löschzug Bardenberg nur noch über drei Einsatzfahrzeuge. Dieser Umstand führt im Tagesgeschäft und im Einsatzfall immer wieder zu Engpässen.

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