Ziel des Weltspieletags geht in Hochzeitsgesellschaften unter

Von: ny
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Der mobile Jugendarbeiter Jose Herbella (r.) an einem der Spielgeräte. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Nordkreis. Romi Vogelsang (5) fand das Angebot vor dem Würselener Rathaus anlässlich des Weltspieletags am vergangenen Samstag trotz allem toll. Sie ließ sich nicht von den vielen Hochzeitsgästen der diversen Brautpaare, die sich gerade im Rathaus das Ja-Wort gegeben hatten, vom Spielen abbringen.

Die Erwachsenen dagegen achteten nicht auf die großen Mikadostangen, auf die Stelzen oder die Hula-Hoop-Reifen. Sie nahmen einfach den Morlaixplatz vor der Eingangstür des Rathauses wie selbstverständlich für sich ein.

So stand auch der mobile Jugendarbeiter Jose Herbella ratlos an den Spielgeräten und musste resigniert eingestehen: „Wir wollten den Morlaixplatz bespielbar machen. Wir haben nicht mit so vielen Hochzeiten und Hochzeitsgästen gerechnet, die in der Sonne Sekt trinken und Fotos machen.“ Der Hintergrund des Weltspieletages ist es, auf das Recht der Kinder auf Spiel aufmerksam zu machen. Dieses Ziel wurde am Samstag in der Stadt der Kinder jedenfalls nicht erreicht.

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