„Zickenkrieg” sucht man auf dem Fußballplatz vergeblich

Von: mas
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Historischer Hintergrund für eine noch junge Baesweiler Fußballmannschaft: Am Förderrad der ehemaligen Zeche Carl-Alex platzieren sich die B-Juniorinnen des JSV. Trainer Gerd Franzen (hinten l.) und Co-Trainerin Sophie Kluck (hinten r.) haben gute Arbeit geleistet. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. „Abenteuer” und „Farbtupfer für den Verein”: Gerd Franzen fallen mehrere Begriffe für das jüngste Projekt des JSV Baesweiler ein. Der fußballbegeisterte Vater einer Tochter hob im Frühjahr 2008 gemeinsam mit Sophie Kluck und Julia Eigenwillig eine Mädchen-Fußballmannschaft aus der Taufe.

Seinerzeit starteten zehn Spielerinnen.

Nur 15 Monate später zieht Gerd Franzen ein erstes Fazit: „Dank des unheimlich großen Trainingsfleißes spielten unsere jungen Mädels schon eine sehr gute Meisterschaftsrunde bei den B-Juniorinnen.”

In den vergangenen Monaten verzeichnete das „Baby” des JSV einen großen Zulauf von Spielerinnen aus Baesweiler und den umliegenden Ortschaften.

Franzen zählte durch, „wir haben beim wöchentlichen Training 30 Mädchen dabei. Daraus resultiert, dass wir für die Frühjahrsrunde eine zweite D- Mädchenmannschaft für den Spielbetrieb angemeldet haben”.

Mit dem Erreichen des Kreispokalfinales am 11. Juni haben die B-Juniorinnen ein Ausrufezeichen gleich im ersten Jahr Mädchenfußball beim JSV 09 gesetzt.

Der Trainer betont: „Der Erfolg ist nicht zuletzt auch auf eine super Kameradschaft zurückzuführen. Wir haben keinen Zickenkrieg in der Mannschaft. Der Spaß steht bei uns uneingeschränkt im Vordergrund.”

Für das Finale macht Franzen seinem Kader Mut: „Im Endspiel gegen Venwegen sind wir zwar auf dem Papier der große Außenseiter, aber wir sagen uns auch, im Pokal ist alles möglich.” Er sieht es jedenfalls nicht als ausgeschlossen an, dass seine „jungen Bravehearts” den Pokal mit nach Baesweiler nehmen. Auch wenn die Mannschaft schon bis hierher Sensationelles geleistet hat.

Nur eins drückt ihn: „Die Arbeit ist sehr intensiv. Wir könnten noch die eine oder andere Unterstützung brauchen”, sucht Franzen nach weiteren Ehrenamtlern und rät ihnen, „keine Berührungsängste zu haben. Wir sind alle sehr nett”. Und erfolgreich.
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