Zeitplan für die Erschließung des Baugebiets steht fest

Von: nt
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Baesweiler. Bereits seit einigen Wochen finden an der Aachener Straße von Alsdorf kommend am Ortseingang von Baesweiler Bauarbeiten statt.

Der Weg für Fußgänger und Radfahrer ist gesperrt, eine Umleitung durch den Ortskern des Stadtteils Oidtweiler eingerichtet. Die Autofahrer sind dazu angehalten, das Tempo zu verringern. Grund sind die Vorarbeiten der Enwor/Regionetz an Hauptversorgungsleitungen zur Erschließung des sogenannten Bebauungsplangebiets 106 „Baesweiler Südwest“.

„Wir haben große Anstrengungen unternommen, um ein Verkehrschaos während der Erschließung, die ausschließlich über die Aachener Straße beziehungsweise K 27 läuft, zu verhindern“, erklärt Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Mitte Mai sollen die Vorarbeiten fertig sein, dann beginnt die heiße Phase des Baus. Neben den nötigen Tiefbauarbeiten, um das Baugebiet an das Wasser-, und Gasnetz anzuschließen und schnelles Internet dank Glasfaserkabel zu gewährleisten, stehen noch viele Baumaßnahmen auf dem Plan.

Die ehemalige „außerörtliche“ Bundesstraße wird zu einer innerörtlichen Kreisstraße umgewandelt, erhält neue Bushaltestellen und eine Querungshilfe in das neue Baugebiet. Auch der „Merberener Weg“ soll ausgebaut und die Straße „Im Brühl“ an das neue Gebiet angeschlossen werden.

Eine besondere Herausforderung stellt der Bau eines Kreisverkehrs auf Höhe der „Alsdorfer Straße“ dar. Dieser muss aufgrund der tektonischen Gegebenheiten um einen Meter tiefer gelegt werden als die restliche Straße. „Von Mitte Mai bis zu den Sommerferien wird aber ein relativ uneingeschränktes Ein- und Ausfahren nach Baesweiler hinein und auch hinaus gewährleistet sein“, verspricht Linkens.

Der Verkehr wird in dieser Zeit mit verringerter Geschwindigkeit über Behelfsspuren geleitet. Lediglich ein bis zwei Wochen während der Sommerferien sei die Fahrbahn nur als Einbahnstraße in das Zentrum hinein nutzbar. In dieser Zeit wird unter anderem der Kreisverkehr fertiggestellt und die Fahrbahndecke der Aachener Straße/K 27 im Auftrag der Städteregion vom Bereich des Autohauses Thüllen bis hin zur Kreuzung Kapellenstraße/Eschweilerstraße erneuert.

Eine temporäre Ampelanlage einzurichten, um den Verkehrsfluss in beide Seiten aufrechtzuerhalten, sei leider nicht möglich, bedauert der Bürgermeister. Aufgrund der verkehrstechnischen Gegebenheiten würde sich ein Rückstau bis zu der besagten Kreuzung sowie zum Kreisverkehr L 240/K 27 bilden. Allerdings werden Umleitungen eingerichtet, die frühzeitig bekannt gegeben werden sollen.

Nach den Arbeiten, die spätestens zum Ende der Sommerferien – so der Plan – beendet sein werden, soll der Verkehr wieder wie gewohnt fließen.

Voraussichtlich im Herbst ist die infrastrukturelle Erschließung dann fertiggestellt. Im Anschluss werden die Bauarbeiten für rund 70 bis 80 Wohngebäude aufgenommen. Auch sozialer Wohnungsbau ist für diesen ersten von insgesamt drei Bauabschnitten vorgesehen.

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