„Zeelink“ soll einen Schieber im Settericher Umland erhalten

Von: akas
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Diskussionsbedarf: Open Grid Europe informierte in Baesweiler über die Pläne zur neuen Gaspipeline. Foto: Annika Kasties

Baesweiler. Für die neue Gaspipeline „Zeelink“ soll im Settericher Umland, ungefähr auf der Höhe der Settericher Mühle, eine Schieberstation entstehen. Mithilfe eines Schiebers könne die Pipeline partiell geöffnet oder auch geschlossen werden, etwa zu Wartungs- und Reparaturzwecken, erklärte der Zeelink-Projektleiter Franz-Josef Kissing am Mittwoch im Rahmen einer Informationsverstaltung in der Burg Baesweiler.

Schieber müssten in einem Abstand von zehn bis 18 Kilometern eingebaut werden. Wie schon am Vorabend in Würselen, fand am Mittwochabend auch in Baesweiler eine Bürgerinformation des Unternehmens Open Grid Europe (OGE) statt, die für Planung und Bau der Pipeline verantwortlich ist. Es war die letzte von fünf Veranstaltungen dazu in der Region. Nach den Sommerferien beginne das Planfeststellungsverfahren, sagte OGE-Sprecher Helmut Roloff. Die Genehmigungsbehörde ist die Bezirksregierung Köln.

Rund 20 Menschen nutzten die Möglichkeit, um sich in der Burg Baesweiler von einem 20-köpfigen Experten-Team an 13 Infotafeln über den Verlauf des Millionen-Projekts zu informieren. Davor seien bereits 85 Landwirte und Eigentümer, die von dem Bau der Pipeline direkt betroffen sein werden, vor Ort gewesen, sagte Roloff am Donnerstag.

Das Unternehmen hatte sie gesondert eingeladen, um konkrete Fragen zu beantworten, bevor die Veranstaltung der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Der Dialog mit den Landwirten sei „gut“ gewesen, teilte Projektleiter Kissing mit. „Da viele landwirtschaftliche Flächen betroffen sind, gibt es natürlich Unsicherheiten und Fragen.“

„Zeelink“ soll zukünftig das deutsche Netz mit den Gas-Terminals im belgischen Zeebrügge verbinden. Die 215 Kilometer lange Erdgasleitung soll vom Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch bis Krefeld und weiter nach Ahaus verlegt und 2012 in Betrieb genommen werden.

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