Zarte Impressionen in Aquarell-Technik

Von: ehg
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Gottfried Tropartz zeigt „Impressionen in Aquarellen“. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Von Kindesbeinen an hat der pensionierte Bauingenieur Gottfried Tropartz eine Affinität zur Malerei, insbesondere für bildnerisches Gestalten im Aquarellstil entwickelt. Als Student belegte er seinen ersten „richtigen“ Malkurs.

Doch während seines Berufslebens stand das Zeichnen und Entwerfen von Straßenbauprojekten bei ihm im Vordergrund.

Die Malerei geriet bei dem langjährigen aktiven Handballer des Weidener Turnvereins, dessen Vorsitz er sechs Jahre lang inne hatte, ins „Abseits“. Dazu kam, dass sie ihm durch die Konfrontation mit der hypermodernen Malerei vermiest wurde.

Zu den Wurzeln der Aquarell-Malerei zurückzukehren, dazu animierte ihn schließlich Ehefrau Christel. Und so brachte der heutige Schatzmeister der Deutsch-Italienischen Freundschaftsgesellschaft in den letzten Jahren in der Aquarell-Technik nicht nur Motive seiner unmittelbaren Heimat zu Papier. Einblick in sein künstlerisches Schaffen gewährt seine dritte Ausstellung im Klosterstübchen im Seniorenzentrum der Pfarre St. Sebastian an der Klosterstraße 30.

Zur Eröffnung begrüßte Monika Mommertz vom Sozialen Dienst der Einrichtung neben dem Maler unter den zahlreichen Besuchern auch Bürgermeister Arno Nelles, der seine Bewunderung für die 15 ausgestellten Werke – für mehr war kein Platz – zum Ausdruck brachte. Tropartz bedankte sich beim Seniorenzentrum, dass er zum dritten Male dort seine Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Begrüßt werden die Besucher durch Blumenbildern. „Sobald die farbenprächtigen Pflanzen im Garten erblühen, muss ich sie malen“, gerät Tropartz selbst ins Schwärmen, wenn er einen Blick auf seine Exponate wirft. Eine „unheimliche“ Herausforderung war es für ihn, das Oktogon des Aachener Doms mit Kaiser Karl auf seinem weißen Thron zu Papier zu bringen. „So wie ich den Innenraum gemalt habe, wird ihn der Betrachter in der Realität nicht zu Gesicht bekommen“, weckt er Interesse für dieses besondere Bild.

In „sein“ rechtes Licht rückt der in Weiden beheimatete Künstler den Jodokusplatz mit dem Haus Delahaye im Hintergrund, aber auch den Würselener Markt mit der ihn überragenden Pfarrkirche St. Sebastian. Der vielfache Italienreisende lädt die Besucher der Ausstellung auch auf den weltberühmten Markusplatz in Venedig ein. Bereichert wird sie durch einen Schnappschuss „Wildpferde in der Camargue“. Mit einem Kutschengespann macht er Appetit auf den nächsten CHIO im Juli 2016 in der Soers.

Die Gemäldeausstellung kann während der täglichen Öffnungszeiten der Klosterstube von 8.30 Uhr bis 17 Uhr, montags und donnerstags bis 14 Uhr besucht werden, und zwar bis zum 26. November einschließlich.

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