Zahlreiche Friedhofswege neu angelegt

Von: apa/vm
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Alsdorf. Nicht nur in der herbstlich-feuchten Jahreszeit ist die Entwässerung auf Friedhöfen eine Herausforderung. Eine beständige Pflege und Sanierung der Wege ist dringend erforderlich, damit Angehörige trockenen Fußes zu den Ruhestätten ihrer Lieben gelangen können.

In dieser Hinsicht hat sich auf dem Mariadorfer Friedhof viel getan, wie die Friedhofkommission bei ihrer jüngsten Begehung der Flächen feststellen konnte. Qualitativ hochwertige und pietätvolle Rahmenbedingungen für die Bestattungen auf den Alsdorfer Friedhöfen zu bieten, hat sich diese Kommission auf die Fahnen geschrieben.

Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Verwaltung mit dem Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen an der Spitze, aus Vertretern der Kommunalpolitik sowie aus Mitarbeitern der Grund- und Stadtentwicklungsgesellschaft, die für die Bewirtschaftung aller Alsdorfer Friedhöfe – mit Ausnahme der Grabstätten in Hoengen – zuständig ist.

In Mariadorf waren beim Rundgang die Wege besonders im Blick. „Auf diesem Friedhof bilden sich selbst nach einem starkem Regen auf den Wegen keine größeren Pfützen mehr“, bemerkte Ralf Kahlen beim Ortstermin. Viele Wege wurden neu angelegt und somit auch dauerhaft „getrocknet“. Rund 1000 Quadratmeter Wegflächen wurden insgesamt überarbeitet. Die Sanierung der dortigen Trauerhalle wurde im vergangenen Jahr ebenfalls beendet.

Etwa 100.000 Euro pro Jahr stehen für Investitionen – neben den Kosten für die reine Pflege – in die bauliche Substanz der Friedhöfe zur Verfügung. Eine Prioritätenliste dafür zu erstellen, gehört zu den Aufgaben der Friedhofskommission. Auf dieser Liste steht im kommenden Jahr die Errichtung einer Urnenanlage auf dem Friedhof Kellersberg.

Auch kleinere Dinge wie neue Sitzbänke landen zunächst auf dieser Liste – und auch die Frage, ob der Nebeneingang des Hoengener Friedhofs am ehemaligen Sportplatz behindertengerecht gestaltet werden kann. Der CDU-Ortsverband hatte das bereits im Jahr 2014 deutlich moniert.

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