Zahl der Grundschüler nimmt stark ab

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Herzogenrath. Das vermeintliche Schreckensszenario „Demographischer Wandel” hat die Herzogenrather Schullandschaft eingeholt.

Vorboten sind deutlich sichtbar. Die Gesellschaft wird in den nächsten Jahren immer älter, was zur Folge hat, dass es in Zukunft auch weniger schulpflichtige Kinder geben wird.

Das zumindest geht aus dem Schulentwicklungsplan der Bonner Projektgruppe „Bildung und Region” (Biregio) hervor, die der Stadt in den nächsten 30 Jahren nicht nur eine Bevölkerungsabnahme von rund 8000 Menschen voraussagt, sondern damit einhergehend auch einen deutlichen Rückgang der Schülerzahlen. Und das bereits in den nächsten zehn bis zwölf Jahren. „Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, welche Schulen langfristig noch erhalten bleiben können”, erklärte Wolf Krämer-Mandeau von Biregio im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur. „Auf diese Entwicklung muss man rechtzeitig reagieren.” Mit anderen Worten: bald!

So wird beispielsweise in den nächsten zwölf Jahren die Zahl der Grundschüler voraussichtlich von 1833 (Stand 2010) auf 1621 (2014) und schließlich auf 1425 (2022) zurückgehen - Tendenz weiter abnehmend. „Davor darf man nicht länger die Augen verschließen”, ergänzte Krämer-Mandeau.

Nach Bekanntgabe der beunruhigenden Ergebnisse soll nun ein Arbeitskreis mit Vertretern aus allen Fraktionen Vorschläge zum Thema Schulentwicklung sammeln. Erste Ergebnisse werden in der nächsten Ausschusssitzung am Dienstag, 22. Juni, vorgestellt.
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