„X-Mas-Show“ mit 250 Schülern in Würselener Gymnasium

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Verspricht eine Tanzshow mit einigen Überraschungen: Guido Kreiten hat ein Jahr lang mit seinen Schülern geprobt. Foto: Stenzel-Zenner

Würselen. Er ist Tänzer, Choreograph und Diplom-Grafikdesigner. Und dann ist Guido Kreiten auch noch Chef seines eigenen Tanzstudios. Seine Schüler treten bei der „X-Mas-Show“ am Sonntag, 8. Dezember, um 15 Uhr in der Aula des Gymnasiums auf.

Dabei werden sie auch Spenden für die Menschen auf den Philippinen sammeln, wie Kreiten im Interview mit Conny Stenzel-Zenner erzählt.

Ein Jahr lang haben die Proben für die „X-Mas-Show“ gedauert, die unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“ steht. Was führen die mehr als 250 Schüler auf?

Kreiten: Eine Menge. Solch eine Aufführung dient dazu, dass Eltern, Freunde, Verwandte und alle Tanzbegeisterten sehen können, was wir gemacht haben. Da wird Standard getanzt, Hip-Hop, Salsa, Break Dance und Dance Hall. Auch Streetdance wird getanzt, ebenso wie Ballett und Jazz. Das wird richtig schön.

Wer in die Aula kommt, muss keinen Eintritt zahlen. Sie hoffen auf Spenden und wollen sie an Menschen auf den Philippinen weiter geben. Wie sind sie darauf gekommen?

Kreiten: Ich selbst bin Kameruner und vor fast 30 Jahren von Aachenern adoptiert worden. Ich weiß, wie es sich anfühlt, nicht viel Geld zu haben. Ich finde es zum einen wichtig, dass alle Menschen, die tanzbegeistert sind, zu solchen Veranstaltungen kommen können. Zum anderen ist es natürlich auch wichtig, den Menschen in der Welt zu helfen, denen es nicht gut geht. Weil viele Menschen auf den Philippinen gerade alles verloren haben, wollen wir für diese Menschen tanzen und hoffen auf viele Spenden.

Drei Stunden dauert das Programm. Die ganze Welt wird von den 3- bis 60-Jährigen bereist. Was erwartet das Publikum?

Kreiten: Die Gruppen haben sich selbst überlegt, welches Land oder welche Stadt sie darstellen wollen. Einzig ihre Tänze haben ich und meine neun Tanzlehrer vorgegeben. So wird uns der Standardtanz nach Paris führen, Dance Hall nach Jamaica, der Hip-Hop nach New York, Salsa nach Kuba und Break Dance in die Türkei. Nachdem die Gruppen sich auf die Länder oder Orte geeinigt hatten, die sie während der Weltreise darstellen wollen, haben sie sich über Kostüme verständigt. Das war ein schöner Prozess, in dem wieder mal die hohe Bedeutung von Hobbys und der Gemeinschaft neben der Schulbildung klar wurde. Wir haben den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nichts vorgegeben, was ihr Outfit betraf. Sie haben sich mit Ländern auseinander gesetzt, haben Unterschiede begriffen und sie haben Stellung bezogen. Wir werden am Ende alle überrascht sein, was in diesem Jahr auf der Bühne passiert.

Sie geben dem Stück zwar einen Rahmen, aber machen keine traditionelle Aufführung, wie sie etwa in einer Ballett-Schule bekannt ist. Warum machen Sie das?

Kreiten: Die Schüler haben sowieso schon sehr großes Lampenfieber, wenn Sie vor 800 Leuten auf die Bühne treten. Wenn sie sich nicht verkleiden, wenn sie das anziehen, was sie schön finden, dann reicht das, um sich darzustellen. Ich wünsche mir bei jedem Auftritt, dass meine Schüler es schaffen, die schöne familiäre Atmosphäre, die bei mir im Tanzstudio herrscht, vor den Zuschauern rüberzubringen. Einen Rahmen haben wir, denn von Kontinent zu Kontinent bringen uns andere Vehikel und am Ende wird es unsere erfahrene Auftritts-Gruppe, die „GeeStylers Deluxe“ sein, die die Aufführung zum Schlusspunkt bringt.

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