Würselen - Würselener stehen bei neuer Veranstaltungsreihe im Mittelpunkt

Würselener stehen bei neuer Veranstaltungsreihe im Mittelpunkt

Von: Karl Stüber
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Organisieren Veranstaltungen nicht nur für Senioren: (v.l.) Harald Gerling, Heinz Walkenhorst, Elfriede und Hans Peter Drabent. Foto: Karl Stüber

Würselen. Die Stadt Würselen wird um eine Veranstaltungsreihe reicher. Im nächsten Jahr startet der „Würselener Treff“. Dahinter steckt die Düvelstädter Seniorenunion. Den Auftakt macht der Schriftsteller und Musiker Christoph Leuchter, der sich am Mittwoch, 16. März, ab 19 Uhr im Alten Rathaus den Fragen von Moderator Rolf Rüland stellen wird.

Harald Gerling, Vorsitzender der Seniorenunion und seit Jahrzehnten politisch und sozial engagiert, sagt zum Konzept des „Würselener Treffs“: „Wir wollen gezielt Würselener in den Mittelpunkt des Interesses rücken!“ Damit grenzt sich die Initiative klar von der eingeführten Veranstaltungsreihe „Schwarz auf Weiß“ in St. Marien ab, die gerade auf externe Zugpferde bei ihren Veranstaltungen setzt. „Aber wir verstehen uns nicht als Konkurrenz“, will Gerling von vorneherein weder Streit noch Missgunst aufkommen lassen, sondern will im Vorfeld des Starts der neuen Reihe auf die „Kollegen“ von „Schwarz auf Weiß“ zugehen.

Zweiter im Treff-Reigen, zu dem nicht nur Senioren, sondern natürlich auch jüngere Interessierte eingeladen sind, wird der ehemalige Stadtdirektor Albert Cramer sein, der am Mittwoch, 15. Juni, Rede und Antwort steht. Es folgt am 21. September der Künstler Albert Sous, beide jeweils ab 19 Uhr ebenfalls im Alten Rathaus.

Viel Mühe bei der Ausarbeitung des neuen Jahresprogramms der Seniorenunion haben sich Elfriede und Hans Peter Drabent sowie Öffentlichkeitsarbeiter Heinz Walkenhorst gemacht. „Ältere Leute sollen die Gelegenheit haben, zusammen zu kommen und etwas gemeinsam zu erleben. Viele sind allein“, sagt Elfriede Drabent zur Motivation der Arbeit.

Und Hans Peter Drabent ergänzt: „Wir wollen zeigen, dass Würselen und auch das Umfeld schön ist. Man muss sich nur Zeit nehmen, das alles auch zu entdecken.“ Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Angeboten, bei denen das eine oder andere Detail noch zu klären ist, sagt Walkenhorst. Den Auftakt der Fahrten und Besuche macht eine Exkursion zum Energeticon in Alsdorf nebst Steigerführung am 24. Februar, Beginn 10.30 Uhr.

Kritik an der Kommune ist allerdings auch zu hören. Die für ihre Heimatstadt und ihre Bürger engagierten Senioren sehen Vorschläge und Belange der Älteren nicht hinreichend berücksichtigt, wie Hans Peter Drabent betont. Anträge würden nicht beantwortet oder nicht ernst genommen, im Rathaus gebe es keinen angemessenen Ansprechpartner. Generell wird in Würselen ein Konzept vermisst, das Antworten auf den raschen demografischen Wandel gibt. Dies, so die Senioren, müsse aber im Interesse aller Bürger sein.

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